6 Jahre iPhone – Happy Birthday

Veröffentlicht am 09. Januar 2013 | in der Kategorie Apple | Tags: ,

Am 9. Januar 2007 stellte Steve Jobs auf der Macworld in San Francisco die Revolution im Mobiltelefonmarkt vor. Bis zu diesem Zeitpunkt konnte sich kaum jemand vorstellen, sein Telefon mittels Touch ohne Griffel zu benutzen, im Web (und nicht WAP) zu surfen und dazu noch einen so komfortablen Mediaplayer integriert zu haben, der an den größten digitalen Store (für Musik und Filme) angeschlossen ist.

An iPod, a mobile phone and an internet communicator.

Heute, nach genau sechs Jahren, hat sich einiges getan. Das iPhone wurde rundum weiterentwickelt, hat viele neue Funktionen bekommen und dank des AppStores nicht nur Käufer arm, sondern auch Entwickler reich gemacht.

Was machen die anderen? Android.

Über den Tellerrand des Apfeluniversums geschaut, hat sich auch viel getan. Google scheint mit ihrem Betriebssystem Android das Microsoft unserer Zeit zu werden: sie stellen der Masse an Hardwarebuden ihr Betriebssystem zu Verfügung, ohne es an das jeweilige Gerät, deren Leistungen und Besonderheiten anpassen zu können. Kleinere Inkonsistenzen außer Acht gelassen (auch bei iOS ist nicht alles Gold: Coverflow?) ist das DER Nachteil, den ich in Android sehe. Die Teilung von Hard- und Software. Damit einher gehend: Google hat keine Kontrolle über ihre Software mehr. Sollten sie Updates bereitstellen, heißt das noch lange nicht, dass diese dann auch durch die Telefonhersteller (modifiziert) an den Kunden und sein Telefon weitergegeben werden. Da Google aber nur daran interessiert ist, möglichst jeden möglichst lange im Internet zu haben, um ihm dann mit gesammelten Daten personalisierte Werbung anzuzeigen und damit ihr Geld zu verdienen, wird sie eine geschmälerte User Experience nicht stören.

Das iPhone der Zukunft

Was wird uns in den nächsten sechs Jahren iPhone erwarten? Sicherlich werden die Sprünge kleiner werden. Das zeigen ja schon die letzten Versionssprünge. Für mich absolut keine Enttäuschungen. Ich habe mich wirklich gefragt, was die „Fachpresse“ erwartet hatte, als sie vom iPhone 5 so enttäuscht waren. Wenn ich jetzt mal in die Glaskugel schaue, sehe ich angelehnt an Passbook ein Bezahlsystem. Ich reserviere online mein Kinoticket, gehe ins Kino, durch Geolokalisierung (core location) bekomme ich mein Ticket angezeigt, kann es dann auch kaufen und mit meiner AppleID als virtuelle Kreditkarte bezahlen und zeig dem Personal oder einem Drehkreuz nur einen QR-Code auf dem iPhone. Und dieses Beispiel ist erweiterbar. Bei Ikea scannt man eh schon selber seine Artikel. Das kann man auch mit seinem Telefon und dann statt dem Stück Plaste meiner Bank drück ich einen Button auf meinem Telefon. Fertig. Ein Gutscheinprogramm wie Ikea-Family wäre in die App einfach zu integrieren.

An der Hardware habe ich eigentlich nichts auszusetzen. Schneller geht immer und längere Akkulaufzeit auch. Und vielleicht noch etwas an der Kamera schrauben. Aber das wären schon wieder so kleine Anpassungen (weil jetzt schon sehr gut), dass ich es schon höre: „Mehr nicht?“. Billiger wäre ja noch mal was, aber wir wollen Apple ja nicht arm machen, 30 % Marge muss schon sein.


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