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Alles mit dem Keyword 'Ă–PNV'

Fahrscheinloser Ă–PNV – hat doch nur Vorteile, warum dann nicht machen?

Veröffentlicht am 29. Mai 2014 | in der Kategorie Aus meinem Leben, Mein Senf dazu ... | Tags: , , , ,

Gestern war er erst wieder „KĂĽchen-Thema“ auf ner WG-Party: der fahrscheinlose Ă–ffentliche Personennahverkehr (Ă–PNV). Mit diesen Zeilen möchte ich ihn euch etwas näher bringen:

Ich bin Pendler. Die Strecken sind nicht mehr so lang, wie noch vor einem Jahr, aber trotzdem steige ich jeden Tag in den Zug nach Coswig und zum Bahnhof gelange ich auch mit den Ă–ffentlichen. Immer dabei: mein Jobticket. Und jeden Tag darf ich es in der S-Bahn bzw. Zug auch mindestens einmal zeigen. Das nervt schon ein bisschen. Trotzdem bin ich so in der äuĂźerst bequemen Situation, egal wann und wo ich in Dresden bin in den nächsten Bus oder die nächste Bahn steigen zu können – egal, ob ich Bargeld dabei habe, um mir ein Ticket zu lösen.

Hemmschwellen senken

Menschen ohne eine Monatskarte nutzen den öffentlichen Nahverkehr nachweislich weniger, als sie es eigentlich gern wĂĽrden. Die Hemmschwelle ist zu hoch. Wenn nun also jeder – wirklich JEDER – ohne einen extra Fahrschein zu kaufen den Ă–PNV nutzen könnte, wĂĽrde dieser mehr genutzt, weniger Autos verstopften die Stadt und unsere Umwelt kann sich dann auch bedanken.

Was soll das kosten?

NatĂĽrlich kann das nicht kostenlos geschehen. Als kostenloser Fahrschein (den wir jetzt schon mit SchĂĽlerkarten oder Schwerbehindertenausweisen haben) bezeichnen eher Gegner dieser Idee das Vorhaben, um dann gleich mit dem Finanzierungsloch zu kommen und das kann zum Beispiel die DVB nicht allein schlieĂźen. Dazu muss man sich klar werden, dass sich ein Verkehrsbetrieb bei weitem nicht nur durch Ticketverkäufe finanziert – das Zauberwort heiĂźt Umlagefinanzierung.

Was das speziell fĂĽr Dresden kosten wĂĽrde, rechnet Marcel Ritschel in einem Bild-Interview vor.

Ritschel rechnet vor: „Die DVB brauchen 166,1 Mio. Euro Einnahmen im Jahr, die bisher durch den Ticketverkauf kamen.“ Würde jeder erwachsene Dresdner 30 Euro monatlich berappen, kämen 151 Mio. zusammen.

Dazu kommen Einsparungen durch den Wegfall der Tickets: keine Wartungen der Geräte, keine Kontrolleure, evtl. sogar effektivere Busfahrpläne, weil der Fahrer nicht mehr mit Abkassieren beschäftigt ist. Ein kleiner Betrag könnte zusätzlich von der Stadt bezuschusst werden. Mit Worten wie Umweltzone und City-Maut verschreckt man aber auch die Autolobby.

Ich habe kein Auto und vermisse diesen Luxus auch nur wenige Male im Jahr. Dafür kann ich mir dann ein Auto mieten, auch wenn es hier in Dresden noch nicht so viele Anbieter wie in anderen Städten Deutschlands gibt. Angenommen die Autobesitzer ließen für Wege innerhalb der Stadt das Auto stehen, führte das zu weniger Staus, geringeren Abgaswerten und weniger Lärm. Nur Vorteile. Naja, bis auf die 30 €, die jeder Dresdner monatlich zu entrichten hätte. 1 € pro Tag würde reichen, um diese Vorteile nutzen zu können.

Und die Trolle sagen „Nein!“

Und ich höre schon wieder die stumpfsinnigen, egoistischen Kommentare der verbohrten Autofahrer: „Wozu soll ich fĂĽr DIE zahlen? FĂĽr Touristen? FĂĽr Pendler? Ich fahre lieber Auto und das bezahlt mir ja auch keiner.“ Richtig! Ich will auch niemandes Karre bezahlen. Aber mit dieser Karre wird weder das Gemeinwohl erhöht, noch etwas fĂĽr die Umwelt getan.

Ich will in der Zukunft leben!

Wer mich kennt, weiĂź, was ich letzten Sonntag zur Kommunalwahl angekreuzt habe und ich bin auch froh, dass meine Kreuze bei dieser Wahl nicht unter eine ProzenthĂĽrde gekehrt wurden. Die Piraten sind in Dresden mit Norbert Engemaier (@NEngemaier) und Martin Schulte-Wissermann (@mswdresden) in den Stadtrat gezogen und ich hoffe, dass sie das „ZĂĽnglein an der Waage“ sein werden, wie die DNN berichtete.

Meine Woche in Bildern

Veröffentlicht am 25. Oktober 2013 | in der Kategorie Aus meinem Leben | Tags: , , ,

Letzten Freitag habe ich meine Woche hier in Bildern zusammengefasst und das ist jetzt schon wieder sieben Tage her. Also ist es wieder Zeit – los geht’s.

Bautz´ner Orangensenf

Samstag ging unsere Reise nach Bautzen. Mein Neffe hat zur Geburtstagsfeier eingeladen und ich nutzte die Gelegenheit meiner Liebsten mein Heimatkaff zu zeigen. Bei bestem Wetter zogen wir durch die Altstadt (wenn Bautzen mit etwas glänzen kann, dann Altstadt) und besuchten auch den Senfladen.

Schienenersatzverkehr - Navi, bring mich nach Hause!

Nach einem faulen Sonntag und acht Stunden Schreibtisch hieĂź es dann Schienenersatzverkehr. Da die Strecke Coswig-Dresden Neustadt fĂĽr zwei Wochen gesperrt ist, muss ich mich jetzt zwischen SEV und Tram entscheiden. Pest und Cholera.

Akamai

Dienstag stellte Apple nicht nur das neue iPad Air vor, sondern veröffentlichte sein neues Betriebssystem OS X Mavericks zusammen mit einigen Updates anderer Programme – alles kostenlos. Das hatte zur Folge, dass die Server bei Akamai (dem Content Delivery Network, das fĂĽr Apple die Daten verteilt) die glĂĽhten.

Rauskommen aber ohne Joker #Rommee

Am Mittwoch fuhr ich (schon wieder) nach Bautzen. Diesmal um mit meinen ehemaligen Kollegen ein Feierabendbier zu trinken und ein paar Runden Rommee zu spielen. Wieder ein sehr schöner Abend.

Sonnenaufgang auf der AugustusbrĂĽcke

Nach einer sehr kurzen Nacht riss mich der Wecker am Donnerstag aus dem Schlaf und obwohl alles nicht langsamer ging als sonst, kam ich zu spät an die Haltestelle. Aber nicht so schlimm, dann eben StraĂźenbahn mit umsteigen. BloĂź doof, wenn die andere Bahn nicht auf Anschluss wartet. Ich stieg aus der Bahn, tippte noch so in mein Telefon, dass es später wird und stand dabei fast in einem Haufen Erbrochenen. Prima! Jetzt hatte ich Zeit fĂĽr einen Morgenspaziergang ĂĽber die AugustusbrĂĽcke, nach Radebeul „EisenbahnbrĂĽcke“ fährt ja nur alle 30 Minuten eine 4. Dass ich danach vollkommen vertieft in das iPad auch die nächste Bahn an mir vorbeifahren lieĂź, … *Trottel*

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Bei der DVB will wohl Sonntag jemand nicht frĂĽh aufstehen und alle Uhren umstellen. Er hat schon mal vorgearbeitet.