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Alles mit dem Keyword 'Serie'

House of Cards: Kevin Spacey is breaking bad

Veröffentlicht am 23. Januar 2014 | in der Kategorie Mein Senf dazu ... | Tags: , , ,

House of Cards: Kevin Spacey is breaking bad

Ich hatte vorletzte Woche an ein paar Abenden etwas mehr Zeit als sonst und das wurde auch gleich genutzt, um die neuen Folgen Sherlock zu schauen. Da das Zeitloch jedoch grĂ¶ĂŸer war und ich unter anderem im WoW-Podcast von „House of Cards“ gehört hatte, hab ich da mal reingeschaut.

Und ich war schwer begeistert. Ein Politthriller als Serie, der die Intrigen der Politiker und den Einfluss von Lobby und Presse ungeschönt darstellt. Wer da sagt: „Das ist im echten Leben bestimmt nicht so schlimm.“ möchte ich seine NaivitĂ€t ruhig lassen. Obwohl – nein! Wenn wir eins die letzten Monate mitbekommen haben, dann dass alles, was nur irgendwie möglich ist, auch gemacht wird.

Staffel 1 bei iTunes Staffel 1 bei Amazon

Die Beschreibung bei Amazon sagt eigentlich alles:

Die Demokraten haben die Wahl gewonnen: Nun sieht der skrupellose und mit allen Wassern gewaschene Kongressabgeordnete Francis Underwood seine Stunde gekommen. Doch statt wie versprochen fĂŒr seine geleistete UnterstĂŒtzung vom PrĂ€sidenten zum Außenminister ernannt zu werden, muss er sich weiterhin mit seiner Rolle als „majority whip“, als „Einpeitscher“, der die anderen Abgeordneten im ReprĂ€sentantenhaus auf Linie halten soll, begnĂŒgen. Gemeinsam mit seiner Frau Claire, die eine WohltĂ€tigkeitsorganisation leitet, setzt Underwood zum Gegenschlag an. Er intrigiert, paktiert, erpresst und manipuliert, dass man jeglichen Glauben an Sinn und Zweck des politischen Systems verlieren möchte. Hier geht es nicht um die Sache, sondern darum den eigenen Einfluss auszubauen, Seilschaften zu schmieden und vor allem den persönlichen Vorteil zu nutzen. Darin ist Francis Underwood wahrlich ein Meister – und ihm dabei zuzusehen ein köstliches VergnĂŒgen.

Die Serie House of Cards ist in mehrfacher Hinsicht eine Sensation: Der Streaming-Dienst Netflix, der sich die Rechte an der Serie sicherte, gab gleich zwei Staffeln ĂĄ 13 Episoden in Auftrag und stellte alle Folgen der ersten Staffel auf einen Schlag ins Netz. Auch ansonsten setzt die – sowohl vor als auch hinter der Kamera hochkarĂ€tig besetzte – Webserie Standards. Bei den ersten beiden Folgen fĂŒhrte David Fincher (Verblendung, The Social Network) Regie, der die Serie als ausfĂŒhrender Produzent mit iniiert hat. Weitere Episoden wurden von Regie-GrĂ¶ĂŸen wie Carl Franklin, Joel Schumacher oder James Foley in Szene gesetzt. Als kreativer Kopf des Ganzen wurde Beau Willimon engagiert, der bereits fĂŒr George Clooneys The Ides of March die Vorlage lieferte und im Wahlkampfteam von Hillary Clinton gearbeitet hat. In der Rolle des Francis Underwood lĂ€uft Oscar-PreistrĂ€ger Kevin Spacey zu Höchstform auf. Es ist ein wahrer Hochgenuss, ihm bei seinen politischen RĂ€nkespielchen ĂŒber die Schulter schauen zu dĂŒrfen. Immer wieder wendet sich Spacey auch direkt ans Publikum, kommentiert zynisch das Geschehen oder lĂ€sst durchblicken, was warum gleich geschehen wird. Politik war selten so spannend wie in House of Cards! Spacey zur Seite steht Robin Wright als eiskalte Blondine, die ihrem Mann in nichts nachsteht und alles dem gemeinsamen Vorankommen unterordnet. Noch relativ neu im Spiel ist Kate Mara, die als junge Journalistin Zoe Barnes Karriere machen will und dafĂŒr gleichermaßen auf die neuen Medien sowie auf Underwood setzt.

In den USA unter anderem mit dem Golden Globe (Robin Wright als Beste Serien-Hauptdarstellerin – Drama) ausgezeichnet, endete die Serie in Deutschland nach nur wenigen Folgen auf Sat1 im Nachtprogramm. Einen deutschen Trailer konnte ich im Netz zu der Serien nicht finden (außer diesen hier von ProSieben Maxx – total hĂ€sslich mit Werbung zugeschissen die Seite). Bleibt zu hoffen, dass die DVD-VerkĂ€ufe anders ausschauen und bleibt noch viel mehr zu hoffen, dass wir in Deutschland auch bald in den Genuss von Netflix gelangen.


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The Walking Dead – ich jetzt also auch(?)

Veröffentlicht am 13. MÀrz 2013 | in der Kategorie Aus meinem Leben | Tags: , ,

The Walking Dead - www.amctv.comIch wurde schon seit Wochen und Monaten von meinen Arbeitskollegen gedrĂ€ngt/genötigt, mir endlich auch die Serie The Walking Dead anzuschauen. Bis jetzt konnte ich dem ganz gut widerstehen. Die allwöchentliche „und, wer denkst du, stirbt in der nĂ€chsten Folge“-Diskussion blendete ich einfach aus. Ich hatte nie Interesse an Vampir-/Zombi-/Werwolf-/Sonstwas-Geschichten. Ich gebe zu, ich habe Twilight gesehen und mir sogar die HörbĂŒcher reingezogen, aber dabei fand ich den verblendeten Romantikteil, der in den Filmen ja auf die Spitze getrieben wurde, Ausschlag gebend.

Jetzt hatte ich allerdings durch eine ErkĂ€ltung etwas mehr Bett- und Sofazeit, die ich anfangs zwar mit dem Nachhören einiger Podcasts ĂŒberstand, dann aber doch den Fernseher anschaltete. Da ich dessen Programm allerdings nicht so gut ertragen konnte (ich war ja schon krank), musste ein anderer Inhalt her. Ein paar Filme stehen zwar noch auf meiner Wunschliste … lange Rede, kurzer Sinn: ich habe The Walking Dead angefangen.

www.amctv.com

www.amctv.com

Wie schon gesagt, ich kenne mich mit Zombifilmen nicht so aus. Grad mal Shaun of the Dead habe ich gesehen, also eher eine Hommage an Zombifilme. Dementsprechend saß ich gestern Abend auch mit gerunzelter Stirn auf dem Sofa und fragte mich, warum mir diese Serie von jemandem empfohlen wurde, der Breaking Bad nicht weiter schauen konnte, weil es ihm zu eklig war, dass ein Mensch in ner Badewanne aufgelöst wurde? Die Maskenbildner von TWD haben jedenfalls alles gegeben, um mir den Appetit zu verderben – geschafft haben sie es jedoch nicht.

Aber worum geht es? Stellt euch vor, ihr wacht eines Tages auf und die Welt ist nicht mehr die, die es bis jetzt ist. Überall stapeln sich Tote und einige viele von ihnen laufen auch noch auf der Straße rum und wollen euch ans Leder. Zombie-Apokalypse. Das ganze basiert auf dem gleichnamigen Comic von Robert Kirkman und Tony Moore. Da sich das bloße Abschlachten dieser „Dinger“ (wie es so schön in der Serie genannt wird) nicht ĂŒber Staffeln tragen wĂŒrde – sicherlich gibt es selbst dafĂŒr noch zu bedauerndes Publikum – wird das ganze mit zwischenmenschlichen Tragödien angereichert.

Ich kann bis jetzt nicht behaupten, dass die Serie nicht spannend sei. FĂŒr mich nach bis jetzt erst drei Folgen hat sie großes Potential weit ĂŒber die bisherigen drei Staffeln (Produktion der vierten Staffel startet im Mai 2013) zu wachsen. Insgesamt erinnert es mich doch stark an Lost. Ein großer Cast mit vielen Einzelschicksalen ist von heut auf morgen isoliert und muss nun gezwungenermaßen in der Gruppe klarkommen. Sie werden sicherlich auch noch auf weitere Überlebende stoßen, nur der Faktor Zeitreisen dĂŒrfte hier keine Rolle spielen =).

Deutscher Trailer zur ersten Satffel:

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