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Ich lebe in Dresden und im Internet,
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und h├Âre Podcasts.
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arbeite derzeit im Bereich
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lebe in Dresden und im Internet | habe Mediengestalter gelernt | arbeite als E-Mail-Marketer und Salesforce-Wizard

Alles mit dem Keyword 'Werbung'

Super Bowl Werbung

Ver├Âffentlicht am 30. Januar 2014 | in der Kategorie Aus meinem Leben, Netzfundst├╝ck | Tags: , , , , , , ,

Ich komme die letzten Wochen irgendwie gar nicht mehr dazu, hier etwas zu schreiben. Das bedauere ich sehr. Mein Instagram-Feed ist auch schon eingestaubt und die Abende gleichen sich auch immer mehr an. Ich bin etwas tr├Ąge geworden – typisch Ende Januar in der Stadt – man m├╝sste mehr Sport machen, aber daf├╝r liegt entweder zu wenig Schnee oder es ist zu kalt (in das Hamsterrad Fitnessstudio geh ich nicht mehr).

Aber wenn man schon keinen Sport macht, kann man sich ja welchen im TV anschauen. Kommenden Sonntag zum Beispiel den Super Bowl XVLIII. Aber um ehrlich zu sein: auch den werde ich nicht schauen. Im UFA-Palast Dresden wird wieder das Spiel zu sehen sein, aber ich habe mich auch schon mal mehr f├╝r Football interessiert. Werbespots sind und waren f├╝r mich jedoch schon immer interessant und wann gibt es originellere, aufw├Ąndigere und lustigere als zur Halbzeitpause dieses Spiels? So auch dieses Jahr: Der VW-Spot ist vielleicht nicht der beste von VW (erinnert euch an den Darth Vader Spot), aber ich h├Ątte beinahe mitmachen k├Ânnen! Der Gro├čteil des Spots spielt in der Gl├Ąsernen Manufaktur in Dresden und ich hatte ├╝ber die Castingagentur eine pauschale Drehanfrage f├╝r ein Wochenende … eine finale Zusage kam dann letztlich jedoch nicht. Naja, wird also doch kein TV-Star aus mir. Die Welt wird┬┤s verkraften.

VW – Wings

Budweiser – Puppy Love

Kia – Morpheus

Audi – Doberhuahua

Toyota – Terry Crews und die Muppets

Bud Lights – Arnold Schwarzenegger spielt Tischtennis

Welche Partei kann man noch w├Ąhlen?

Ver├Âffentlicht am 25. August 2013 | in der Kategorie Mein Senf dazu ... | Tags: , , , , , , , , , , , ,

Kandidaten-Check

In vier Wochen ist Bundestagswahl – 22. September 2013, wenn man es sich lieber doch noch mal in den Kalender eintragen m├Âchte. Und ich m├Âchte w├Ąhlen gehen – wirklich! – aber ich wei├č echt nicht, wem ich da meine Stimme geben soll. Die einen sind generell nicht w├Ąhlbar, die anderen haben nur entt├Ąuscht, wiederum andere demontieren sich seit Jahren selbst.

Ich habe letzte Woche mal den Kandidaten-Check gemacht. Die Kandidaten meines Wahlkreises, die das #Neuland Internet schon entdeckt haben, haben sich 24 Thesen gestellt, abgestimmt, ob sie daf├╝r oder dagegen sind und diese Entscheidung auch begr├╝ndet. Man klickt sich also von Aussage zu Aussage und w├Ągt f├╝r sich ab, anschlie├čend kann man schauen, welcher Kandidat der selben Meinung ist und welche nicht und warum. Hier eine Liste der (Nicht)Teilnehmer:

  • Thomas Bl├╝mel (SPD)
  • Steffen Gro├če (FREIE W├äHLER)
  • Tilo Kie├čling (DIE LINKE)
  • Stephan K├╝hn (GR├ťNE)
  • G├╝nter Slave (MLPD)
  • Anna Katharina Vogelgesang (Piratenpartei)
  • Jens Baur (NPD) – nicht beteiligt
  • Matteo B├Âhme (FDP) – nicht beteiligt
  • Marco Hebestadt (B├╝So) – nicht beteiligt
  • Arnold Vaatz (CDU) – nicht beteiligt

Am Ende bekommt man dann angezeigt, mit welchem Kandidaten (und damit evtl. auch mit welcher Partei) man die gr├Â├čte Schnittmenge hat. Pers├Ânlich vielleicht etwas erschreckend, aber dann auch schon wieder nicht, denn die Thesen sind alle so allgemein gehalten, dass sich fast alle der sechs Kandidaten aus eine Seite schlagen. Dennoch ein gutes Mittel der politischen Bildung. Am 29. August startet dann auch wieder der Wahl-O-Mat. Den werde ich dann auch noch mal durchlaufen.

Wahlwerbung via Plakatewald

Wenn man sich die Wahlplakate anschaut und die Orte, an denen sie aufgeh├Ąngt sind, meine ich bestimmte Muster zu erkennen. Auf meinem Arbeitsweg durchfahre ich verschiedenste Stadtteile Dresdens, die ganz spezifisch von den einzelnen Parteien zugeklebt wurden: In der Neustadt rufen die Linken zur Revolution auf. In Pieschen sind irgendwie alle vertreten, die MLPD und die Piraten sind mir da aber besonders aufgefallen. Weiter Richtung Radebeul stehen inhaltslose Plakate der CDU und dann aber auch sehr viel Schund der NPD (siehe unten). In Cotta (Rand-Gorbitz) ├╝brigens ebenso – wen wundert┬┤s da auch? Mehrheitlich sind aber kaum Inhalte auf den Plakaten zu finden, aber wie auch – inhaltlich unterscheiden sich die Wahlprogramme ja kaum. Wie soll man sich da voneinander abgrenzen.

CDU

Wir sind nicht zufrieden wie es grad l├Ąuft. Wie was l├Ąuft? Alles. Also was machen wir da? Richtig: wir verhelfen der regierenden Partei zu Umfragewerten um 40 %. WTF? Die hohen Werte sind zwar kein Vertrauensbeweis oder Zuspruch dessen, was in den letzten Jahren „erreicht“ worden ist, sondern nur ein Armutszeugnis der anderen Parteien. Aber trotzdem! Ich bitte euch! Jetzt ist die Zeit ÔÇŽ bla bla bla. Ich wei├č ja. So einfach ist es eben nicht. Eine Alternative unter den „gro├čen Parteien“ gibt es nicht wirklich und wenn man sich f├╝r die Tierschutzpartei oder solche Verb├Ąnde entscheidet, werden die Stimmen unter f├╝nf Prozent unter allen in den Bundestag eingezogenen Parteien verteilt. Am Ende unterst├╝tzt man damit sogar wieder die CDU und verhilft ihr zur absoluten Mehrheit. Nicht auszudenken …

Hier eine Analyse des Wahlwerbespots von Angela Merkel:


Direktlink via Kraftfuttermischwerk

SPD

Die gr├Â├čte Oppositionspartei – also die, die alles anders machen wollen – besser und so. Aber wie? Finanzm├Ąrkte m├╝ssten reguliert werden. Wie genau? Keine Aussage. Und die Plakatwerbung will uns was sagen? „WIR“ Dazu noch abgedroschene Spr├╝che wie „F├╝r bezahlbare Mieten“. Ja gern. Nur wie? Enteignung? Wie kann man einem Wohnungseigent├╝mer vorschreiben, wie viel er f├╝r seine Wohnung verlangen darf? Wenn sie nur mit dem Finger auf andere zeigen k├Ânnen, „die Angie war b├Âse“ heulen und nicht wissen, wie es besser geht, dann sollten sie sich lieber eingraben.

B├╝ndis 90 / Die Gr├╝nen

„Saubere Energie, Wohlstand statt Wachstum, gerechtere L├Âhne, Abschaffung der Zweiklassenmedizin, Kitas statt Betreuungsgeld, Keine Waffen f├╝r Diktatoren, Gemeinsam gegen Rechts“. Ja klar, mit diesen Wahlkampfspr├╝chen kann ich mich durchaus identifizieren. Wenn da nur nicht immer dieser ├ľko-Dunst mitschweben w├╝rde. Vielleicht eine Partei, die ich mir vorstellen k├Ânnte zu w├Ąhlen, trotz dieser Frauenquote-Idee.

Die Linke

Mit Herrn Gysi haben die Linken aus meiner Sich ja ein absolut sympatisches Aush├Ąngeschild. Viele Ansichten teile ich auch mit dieser Partei. Und die Welt w├Ąre sicherlich total sch├Ân, bunt und w├╝rde ├╝berall nach Blumen duften, ÔÇŽ aber wie der Weg dahin umgesetzt und finanziert, scheint auch keiner zu wissen. Und dann noch dieses Plakat „Der Osten w├Ąhlt rot. Klar!“ Was soll das?

AfD

Eine „Alternative f├╝r Deutschland“ ist diese Partei wahrlich nicht. Ich finde sie sogar noch gef├Ąhrlicher, als die auf Fleischm├╝tzen abzielende NPD. Wie kann man mit so einem Wahlprogramm prognostiziert in den Deutschen Bundestag einziehen? Dass auch andere das so sehen, wird zum Beispiel in diesem Artikel der faz vom 24.08.2013 klar: AfD – G├Âttinger Wirrwarr. Dass daraufhin die Vermutungen, der Angriff der Wahlkampfveranstaltung vergangenen Samstag in Bremen k├Ânnte auch inszeniert worden sein, um die angebliche Opferrolle zu verfestigen.

Piratenpartei

Ach ja, was soll man da noch sagen. Vor vier Jahren hatten wir alle Hoffnung. Nicht unbedingt, dass die Piraten sofort in den Bundestag einz├Âgen, aber immerhin, dass sie sich bis zu diesem Jahr organisieren und ihren (anderen) Weg professioneller bestreiten. Aber es ist passiert, was kommen musste, wenn man jedem Deppen die M├Âglichkeit gibt seinen Mund aufzumachen: Streitigkeiten, Missverst├Ąndnisse und Resignation. Das beste Wahlplakat, was ich in diesem Jahr gesehen habe zeigt Christopher Lauer, Mitglied im Berliner Abgeordnetenhaus und ehem. Fraktionsvorsitzender – bleich, ausdruckslos, fertig. Dar├╝ber folgender Satz: „Entschuldigt, wir hatten es und auch einfacher vorgestellt. ‚Aber das hei├čt nicht, dass wir aufgeben‘ Piraten w├Ąhlen“. Diese Einsicht allein macht diese Partei aber noch lange nicht w├Ąhlbar – leider.

NPD

Der Vollst├Ąndigkeit halber und wegen ihrer Plakatwerbung hier erw├Ąhnt. Mit Spr├╝chen wie „Nat├╝rlich Deutsch“ (abgebildet ein kleines blondes M├Ądchen, dass sich in 15 Jahren entweder mit Gewissensbissen von einer Depression in die n├Ąchste st├╝rzen wird oder mit teilrasiertem Sch├Ądel stolz auf diese Jugends├╝nde ist) oder „Maria statt Scharia“ verstecken sie ihre Ziele scheinbar immer weniger. In den Landtag hat es dieser Haufen ja geschafft, bundesweit hoffentlich nicht.


Zusammengefasst bleibt nur zu sagen: geht w├Ąhlen. Ich werde es auch tun. Wen? Das wei├č ich noch nicht.


Ich merke grad, ich hab die FDP in meiner Auflistung komplett vergessen =), aber was muss man zu denen noch gro├č sagen, bei solchen Kampagnen: LINUS w├Ąhlen! #YOLO

Dynamo l├Ąuft auch ohne Zucker

Ver├Âffentlicht am 28. Mai 2013 | in der Kategorie Mein Senf dazu ... | Tags: , , , ,

Angesichts der Tabellenplatzierung finde ich diese Plakataktion von Coca Cola ├Ąu├čerst fragw├╝rdig. Sch├Ân nat├╝rlich, Werbung f├╝r ein internationales Produkt regional zu gestalten. Nat├╝rlich l├Ąuft Dynamo auch ohne Zucker – aber wie gut? Vielleicht w├Ąre da etwas Zucker doch angebracht …

In wenigen Minuten spielt Dynamo Dresden im zweiten Relegationsspiel darum, weiterhin zweitklassig spielen zu d├╝rfen. Letzte Woche sind sie in Osnabr├╝ck schon 0:1 in R├╝ckstand geraten. Wenn es heute nicht reichen sollte, bin ich gespannt, wie lange die Plakat noch h├Ąngen bleiben.

dynamo_zucker

Werbung abschalten

Ver├Âffentlicht am 14. April 2013 | in der Kategorie Mein Senf dazu ... | Tags: , , , ,

Werbung umgibt uns. Auf Plakaten an der Haltestelle, am Bus selbst, Anzeigen in der Zeitung, Spots im Fernsehen und Radio und auch hier im World Wide Web. Und auch bei Werbung ist es wie bei vielen anderen Dingen: sie ist selten gut und so originell, dass man sie sich bewusst gern ansieht. Leider nervt Werbung. Sie ist vom Rezipienten ungewollt – ein notwendiges ├ťbel, das man hinnehmen muss.

Also versuchen sich die Menschen der Werbung zu entziehen. In Zeitungen werden die Seiten mit Werbung „ganz bewusst ├╝berbl├Ąttert“ – als ob das ginge, das Unterbewusstsein hat den Inhalt schon l├Ąngst aufgesogen. Werbebl├Âcke im Fernsehen werden zum Gang auf die Toilette oder zum K├╝hlschrank genutzt – oder stumm geschaltet. Das ist der Industrie nat├╝rlich hinl├Ąnglich bekannt. Deshalb d├╝rfen wir uns an gro├čformatige Einblendungen in laufenden Sendungen erfreuen oder mehr oder weniger plumpe Produktplatzierungen erleben.

Push- und Pull-Werbung

Bei Push-Werbungen wird eine gro├če unbekannte Zielgruppe (ungefragt) mit Werbebotschaften befeuert. Push-Werbung erzeugt bei Konsumenten ein Bed├╝rfnis, welches vorher noch nicht bestanden hat. Diese Form der Werbung kann sich ├Ąu├čerst manipulativ auf das Kaufverhalten auswirken und steht daher auch oft in der Kritik.

Pull-Werbung zieht (pull) man erst auf sich, wenn man sein Interesse f├╝r das Thema kundgetan hat. Sucht man also im Netz beispielsweise nach Waschmaschinen, bekommt man Anzeigen von Ger├Ąten aber auch Randprodukte wie Waschmitteln zu sehen. Wenn die Auswertung der Daten anonymisiert geschiet, finde ich diese Form nicht nur in Ordnung, sondern gegebenenfalls sogar n├╝tzlich f├╝r beide Seiten. Ich bekomme, wonach ich gesucht habe und der Hersteller wei├č mehr ├╝ber seine Kundschaft.

Ohne und mit AdBlocker
links ohne, recht mit AdBlocker

AdBlocker – das langsame Todesurteil des freien kostenlosen Netzes

Banner auf Websites lassen sich relativ einfach durch Adblocker entfernen bzw. nicht anzeigen (siehe Screenshots oben). Statt bunter, flackernder Kaufempfehlungen nur noch wei├če Rechtecke oder einfach nichts. Aber was erreicht man damit? Der Betreiber der Seite erzielt durch das Klicken auf die Banner etwas Geld. Reich wird man damit freilich nicht, es d├╝rfte aber die Kosten decken, die durch das Bereitstellen der Inhalte entstanden sind. Das sind einerseits Serverkosten aber auch Zeit, die die Ersteller der Inhalte geopfert haben, um diese aufzubereiten und zu ver├Âffentlichen. Und wir nutzen den ganzen Tag ├╝ber v├Âllig selbstverst├Ąndlich Dienste im Netz, ohne daf├╝r zu bezahlen. Oder? Schon GEZahlt?

Das f├Ąngt bei der Suchmaschine an, geht ├╝ber Soziale Netzwerke zu Blogs und Nachrichten. Letztere setzen vereinzelt auf Bezahlschranken. Ein l├Ąstiges, aber verst├Ąndliches Mittel der Finanzierung (dann sollte man nat├╝rlich im Umkehrschluss auf Banner hinter der Schranke verzichten, *winkwink S├Ąchsiche Zeitung*). Mathias M├╝ller von Blumencron, Chefredakteur von Spiegel-Online, war ist ein gro├čer Verfechter, keine Paywalls einzusetzen – jetzt ist er zusammen mit seinem Print-Kollegen Georg Mascolo beurlaubt worden. Wir k├Ânnen also gespannt sein, ob sich da an der Strategie beim Spiegel etwas ├Ąndern wird.

Du bist das Produkt.

Nicht jeder Dienst, f├╝r den man kein Geld bezahlt ist kostenlos. Denn man bezahlt mit Daten. Informationen ├╝ber sich und sein (Kauf)Verhalten. Das kann jeder ganz einfach nachvollziehen: durchsucht das Netz doch mal ein paar Stunden nach Norwegen oder Schweden. Anschlie├čend springen einen f├Ârmlich auf allen Seiten Camping-Ausr├╝stungen bei Amazon, Globetrotter-Banner und Kreuzfahrten ums Nordkap an. Auch dieses Abgrasen der eigenen Daten kann man umgehen. Aber wozu? Ich nutze gen├╝gend Dienste von Google und Co., warum soll ich im Umkehrschluss nicht ein paar Informationen von mir preisgeben? Anonymisiert. Sonst ist das Geschrei gro├č, wenn nicht nur der Anschluss des Internets, sondern auch die Inhalte bald richtig ins Geld gehen.

Wenn schon Werbung, dann solche, die auf mich zugeschnitten ist.

Wir sollten uns von dem Trugschluss befreien, dass es irgendetwas umsonst g├Ąbe und uns bewusst machen, dass das Erschaffen jedes (geistigen) Gutes etwas kostet. Bezahlt wird nur nicht immer mit Geld, sondern mit Daten oder bei Blogs auch mal nur mit Anerkennung durch Kommentare und steigende Leserzahlen. Aber reicht das immer?

Fortsetzung folgt …

Canon: viel Einsatz f├╝r gute Fotos

Ver├Âffentlicht am 04. Dezember 2012 | in der Kategorie Fotografie, Netzfundst├╝ck | Tags: ,

Wie viel Fotografen bereit sind zu geben, um gute Fotos zu machen, oder was Canon denkt, wozu sie bereit sind, zeigt folgender Werbespot:


Direktlink/a>

IE sucks! Der neue Werbespot von Microsoft mit Selbstironie

Ver├Âffentlicht am 29. November 2012 | in der Kategorie Netzfundst├╝ck | Tags: , , ,

Microsoft hat es sich schon schwer gemacht. Der ehemals dominierende Browser Internet Explorer verliert seit Jahren an Verbreitung. Daran ist die unzureichende Unterst├╝tzung geltender Standards und das schlechte User-Interface Schuld. Jedem Webentwickler bleibt kurz vor dem ersten Test auf dem IE kurz das Herz stehen, weil er nicht mal absch├Ątzen kann, was ihn gleich erwartet.

Daraus hat sich in der Netzwelt schon lange eine Bewegung entwickelt, die sich in vielerlei Karikaturen oder Spr├╝chen wie

Das einzige wozu der Internet Explorer gut ist, ist damit andere Browser herunter zu laden.

auslebt. Kein Seitenhieb wird ausgelassen. Immer auf dem schmalen Grad ihn nur zu bel├Ącheln und zu hassen.

Microsoft ist sich seines Rufes wohl sehr bewusst. Folgendes Werbevideo mit Zielgruppe „Nerd“ zeigt eben so einen, der sich in jedem Forum dar├╝ber ausl├Ąsst, wie sch*** der IE doch sei. Am Ende muss er zugeben:

IE sucks…less.

Ich wei├č nicht, was ich schlimmer finden soll. Dass in dem Video prophezeit wird, dass der IE 10 HTML6 unterst├╝tzen w├╝rde, obwohl er nicht mal HTML5 im Ansatz umsetzen kann, oder ob Microsoft sich wirklich damit br├╝stet, jetzt nur etwas weniger Mist zu sein.


Direktlink

Immerhin gratuliert ja auch jeder Microsoft zu Windows 8. Das haben sie sich wirklich selber ausgedacht. Wow! Wirklich toll. Dass das, was beim selber ausdenken f├╝r nichts zu gebrauchen ist, ist dabei egal.