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Blog.

Wahl-O-Mat zur Europawahl 2014

Veröffentlicht am 28. April 2014 | in der Kategorie Mein Senf dazu ... | Tags: , , ,

wahlomat_titel

Am 25. Mai wird ein neues Europäisches Parlament gewählt (am gleichen Tag dürfen die Dresdener auch einen neuen Stadtrat zusammenstellen). Der heute veröffentlichte Wahl-O-Mat zur Europawahl 2014 soll bei der Wahlentscheidung Unentschlossenen helfen.

38 Thesen spiegeln die Standpunkte der in Deutschland antretenden 25 Parteien wider. Man kann zustimmen, keine Meinung haben (neutral) oder nicht zustimmen. Am Ende gewichtet man die für einen wichtigen Punkte noch einmal. Zum Schluss kann man sich acht Parteien zum Vergleich auswählen und bekommt eine Sortierung in Form eines Balkendiagramms (s. unten). Die Stellung der einzelnen Parteien und – viel wichtiger – die Begründung dieser Stellung erfährt man dann auch.

Wer sich also nicht sicher ist, ob der persönliche Favorit zur Bundestagswahl letzten Herbst auch auf europäischen Boden vorn mit dabei ist, sollte sich diese halbe Stunde nehmen. Bei mir hat er zur keiner großen Überraschung geführt. Wer mehr Zeit hat (und natürlich sollte die sich jeder nehmen), der liest sich am besten die Wahlprogramme der Parteien durch und bildet sich ein detaillierteres Bild.

Zum Wahl-O-Mat

Hier noch mein Ergebnis:

wahlomat_europa

Shortcodes in WordPress selber erstellen

Veröffentlicht am 23. April 2014 | in der Kategorie Aus meinem Leben | Tags: ,

Shortcodes können in WordPress die Arbeit erleichtern.

Wenn man in WordPress oft den immer und immer wieder gleichen Code tippen muss, um einen schönen Button formatiert einzufügen oder eine kleine Infobox, dann empfiehlt es sich für diesen Arbeitsschritt einen Shortcode festzulegen. Dieser wird beispielsweise in der functions.php in eurem Template unten vor dem schließenden „?>“ eingefügt:

function button($atts, $content = null) {
extract(shortcode_atts(array(
"url" => '',
"nofollow" =>''
), $atts));
if ($nofollow != null){
return '< a href="' . $url . '" class="button" target="_blank" rel="nofollow" title="'.$content.'">' . $content . '< /a>';
}else{
return '< a href="' . $url . '" class="button" target="_blank" title="'.$content.'">' . $content . '< /a>';
}
}
add_shortcode('button', 'button');
Beachtet, dass ich bei dem Code oben Leerzeichen beim < a und < /a> gesetzt habe, damit der Code hier zu keinem Link wird.

Im Artikel ruft man den Code dann wie folgt auf:

[ button url="http://robert-haller.de/blog"]www.robert-haller.de[/ button]Auch hier wieder die Leerzeichen entfernen.

Eckige Klammern schließen den oben definierten Shortcode ein, das Attribute können auch übergeben werden (hier der Link – in anderen Fällen könnte eine Spaltenbreite oder -anzahl übermittelt werden). Am Ende wird der Shortcode dann wieder geschlossen. Und mit etwas CSS wird aus einem Link dann auch ganz schnell ein Button:

.button{
-webkit-border-radius: 3px;
-moz-border-radius: 3px;
border-radius: 3px;
color: #ffffff;
font-size: 15px;
background-color: #1096C8;
padding:6px 15px 5px 15px;
text-align:center;
}

Am Ende sieht das dann so aus:
www.robert-haller.de

Bautzen wehrt sich gegen Asylmissbrauch

Veröffentlicht am 16. März 2014 | in der Kategorie Mein Senf dazu ... | Tags: , ,

Bautzen wehrt sich gegen AsylmissbrauchScreenshot 16.03.2014

In meiner Heimatstadt Bautzen geht es mal wieder zur Sache: am vergangenen Wochenende demonstrierten nach eigenen Angaben 373 Menschen gegen „Asylmissbrauch“. Organisiert durch eine Facebookseite – Bautzen wehrt sich gegen Asylmissbrauch – wird betont „GEGEN ASYLMISSBRAUCH heißt NICHT AUSLÄNDERFEINDLICHKEIT!“. Unter den 373 Demonstranten waren aber wie nicht anders zu erwarten natürlich Fahnenträger der NPD und anderer „nationaler“ Vereinigungen.

Asyl David Maik

Grund des Ärgernisses: im Landkreis Bautzen sollen Asylbewerberunterkünfte geschaffen bzw. ausgebaut werden. Und das kann ja wohl nicht sein ^^. Da werden dann Äpfel mit Birnen verglichen und argumentiert, dass zu wenig Geld in zum Beispiel Bildung gesteckt wird und den Ausländern, „die hier keiner haben will“, zufließt. Soweit nicht viel neues. In (ostdeutschen) Kleinstädten haben diese Meinungsmacher ein leichtes Spiel. Wo hohe Arbeitslosigkeit herrscht und Angst vor Fortschritt Veränderung für Parolen voller Rechtschreibfehler sorgen, die so hohl sind, dass mein Kopf vor lauter Schütteln bald abfällt.

Das muss man doch mal sagen dürfen.

Unter den Kommentatoren finden sich nun aber auch ehemalige Mitschüler und Bekannte, denen ich schon noch etwas mehr Verstand zugestanden hätte. Aber das ist scheinbar zu lange her. Mittlerweile haben sich auch Frei.Wild und Böhse Onkelz in die Facebook-Profile gespielt und es scheinen keine Skrupel zu bestehen unter Klarnamen öffentlich Posts wie im Bild links zu veröffentlichen.

"NO NAZIS" an der WasserkunstLink zum Bild

Leider verspielen Aktionen wie dieses Graffiti das Vertrauen in nicht-rechte Organisationen und Maik kann wieder gegen das „linke pack“ wettern.

Eine Mitschuld sehe ich aber auch an der lokalen Presse. Auch wenn in den Texten das Thema neutral behandelt wird, sind die Überschriften „Bautzen muss 150 Asylbewerber aufnehmen“ und „Braucht Bautzen ein Asylbewerberheim?“ sehr zugespitzt und spielen der Konservativen in die Arme.

Ich bin kein Nazi, aber …

Ich finde es viel problematischer, dass die Asylbewerber in Heimen vor der Stadt untergebracht werden und es weder vorgesehen noch erwünscht ist, sie in die Gesellschaft zu integrieren. Sie haben weder eine Arbeitserlaubnis, noch genießen sie Freizügigkeit. Sie sind aus ihrer Heimat geflohen und es kann ihnen doch niemand ernsthaft unterstellen, dass sie diese Tortur über sich ergehen haben lassen, um dann auf diese Art zu leben?

Die andauernde Isolation führt dazu, dass die Sprache nicht gelernt wird – wozu auch, ist ja niemand da, mit dem man sich auf deutsch unterhalten müsste – und damit fehlt der Grundstein für eine unproblematische Verständigung später. Durch das Arbeitsverbot wird natürlich die kriminelle Energie geschürt. Irgendwie muss man ja zu Geld kommen, wenn man etwas mehr haben möchte als die Grundversorgung zulässt. Dieses System ist nur darauf ausgelegt, die Menschen zu parken und sie wieder abzuschieben. Integration sieht anders aus.

Happy – unitedprint edition

Veröffentlicht am 14. März 2014 | in der Kategorie Aus meinem Leben, Netzfundstück | Tags: ,

Kaum bin ich nicht mal auf Arbeit, sind die Kollegen „happy“.

Leider hatte ich an den Drehtagen schon Urlaub und war ein paar Hundert Kilometer zu weit weg, sonst wäre ich gern auch mit in der Firma herumgetanzt. So schaue ich mir mit einem weinenden und einem lachenden Auge das Video an:


Direktlink

Piraten entern den Stadtrat Dresden

Veröffentlicht am 06. März 2014 | in der Kategorie Aus meinem Leben, Mein Senf dazu ... | Tags: , , , ,
Die Piraten möchten am 25. Mai in den Stadtrat gewählt werden.Die Piraten möchten am 25. Mai in den Stadtrat gewählt werden. | Bildquelle
Zumindest wollen sie das gern. Doch da gilt es noch einige Steine aus dem Weg zu räumen. Am 25. Mai 2014 ist Stadtratswahl. Doch bevor ein Kandidat aufgestellt werden kann, muss er in seinem Wahlkreis (Dresden ist in 12 Wahlkreise unterteilt) mindestens 20 Unterstützungsunterschriften gesammelt haben. Das mag jetzt nicht viel klingen, gleicht jedoch einer kleinen Schikane, denn diese Unterschriften müssen im Stadthaus persönlich geleistet werden. Und kaum jemand weiß weder, dass diese Unterschriften benötigt werden, noch wo man das machen kann. Ausnahmen bilden die „etablierten“ Parteien, die jetzt schon im Stadtrat vertreten sind. Die brauchen keine Unterschriften.

Mit seiner Unterschrift wählt man nicht die Piraten, sondern ermöglicht erst einmal nur, dass sie zur Wahl stehen!

Ich bin also am 18. Februar nach der Arbeit zum Postplatz gefahren und dann mit anderen Interessierten/Unterstützern in den Bürgersaal geführt worden. Mitglieder und Parteinahe der Piraten waren an diesem Tag schon seit früh auf dem Postplatz. Ich hatte das bei twitter von @Redhead_DD (Anna Katharina Vogelgesang – Vorsitzende des KV Dresden der Piratenpartei) aufgeschnappt.

Ob die nötigen Grenzen jetzt schon erreicht wurden, weiß ich nicht, da die Partei aber diese Woche noch einen Aufruf veröffentlicht hat, gehe ich davon aus, dass zumindest in einigen Wahlkreisen noch Bedarf besteht. Nehmt euch also bitte die Zeit (spätestens jedoch 20. März 2014, 18.00 Uhr), geht in den unten genannten Öffnungszeiten ins Stadthaus, nehmt euren Personalausweis mit und sorgt mit eurer Unterschrift dafür, dass die Piraten überhaupt zur Wahl stehen. Auch wenn ihr euch dann im Mai für eine andere Partei entscheiden solltet – diese Unterschrift gilt nicht als Wahl.

Stadthaus (Nähe Postplatz)
Theaterstraße 11
Erste Etage, Bürgersaal 100
01067 Dresden
Mo, Mi 9-12 Uhr und 13-15 Uhr
Di, Do 9-12 Uhr und 13-18 Uhr
Fr 9-12 Uhr

Happy – Dresden Edition

Veröffentlicht am 27. Februar 2014 | in der Kategorie Netzfundstück | Tags: , ,

Nach einem eher mäßigen Versuch des Radiosenders „Radio Dresden“ gibt es nun auch eine „official“ (?) Version des 24 Stunden Musikvideos von Pharrell Williams – Happy.

Die Dresdener sind da aber etwas hinterher: Städteversionen gibt es schon unter anderem von Köln, Hamburg, Berlin, Stuttgart oder Bonn.

Das #salatprojekt

Veröffentlicht am 17. Februar 2014 | in der Kategorie Aus meinem Leben | Tags: ,

Mein instagram-feed wurde die letzten Tage wieder bunter. Die überwiegende Farbe: grün – salatgrün. Denn da der Winterspeck hartnäckig ist und die tägliche Frage „Was kochen wir heute?“ auch nicht immer leicht zu beantworten war, ist es ein glücklicher Zufall gewesen, dass Nina das Kochbuch „BUTLERS Kochbuch – Salate“ in die Arme gefallen ist. Wir entschieden uns dazu, jeden Tag ein Rezept auszuprobieren. Und das #salatprojekt war geboren. Am Anfang standen noch Klassiker wie der Ceasar Salad oder ein Griechischer Salat. Weiter hinten im Buch kommen dann schon exotischere Varianten. Ich bin gespannt.

Eine kleine Einschränkung muss ich leider jetzt schon eingestehen: Zum Valentinstag gab es abends keinen Salat, sondern Wildgulasch mit Rotkohl und Klößen =) und heute gab´s nur einen Joghurt. Die Salatabende werden aber natürlich fortgesetzt.

Caesar Salad

Tag 1 – Caesar Salad

Griechischer Salat

Tag 2 – Griechischer Salat

Mozzarella-Salat mit Tomatendressing

Tag 3 – Mozzarella-Salat mit Tomatendressing

Frisée mit Feta und Oliven

Tag 4 – Frisée mit Feta und Oliven

frischer Spinat mit Bacon und Vogelfutter

Tag 5 – frischer Spinat mit Bacon und Vogelfutter

Warmer Salat: Zucchini/Paprika-Pfanne mit Risotto

Tag 6 – Warmer Salat: Zucchini/Paprika-Pfanne mit Risotto

Geht zur Schule, sonst passiert euch noch was …

Veröffentlicht am 31. Januar 2014 | in der Kategorie Netzfundstück | Tags: , , ,

Gestern habe ich hier ein paar Werbeclibs für den Super Bowl aufgelistet. Heute möchte ich euch ein Video zeigen, dass wohl nicht im amerikanischen Fernsehen ausgestrahlt werden wird. Mir stand etwas der Mund offen, als ich es bei pewpewpew gesehen hab, aber schaut selbst (bis zum Ende!).

Super Bowl Werbung

Veröffentlicht am 30. Januar 2014 | in der Kategorie Aus meinem Leben, Netzfundstück | Tags: , , , , , , ,

Ich komme die letzten Wochen irgendwie gar nicht mehr dazu, hier etwas zu schreiben. Das bedauere ich sehr. Mein Instagram-Feed ist auch schon eingestaubt und die Abende gleichen sich auch immer mehr an. Ich bin etwas träge geworden – typisch Ende Januar in der Stadt – man müsste mehr Sport machen, aber dafür liegt entweder zu wenig Schnee oder es ist zu kalt (in das Hamsterrad Fitnessstudio geh ich nicht mehr).

Aber wenn man schon keinen Sport macht, kann man sich ja welchen im TV anschauen. Kommenden Sonntag zum Beispiel den Super Bowl XVLIII. Aber um ehrlich zu sein: auch den werde ich nicht schauen. Im UFA-Palast Dresden wird wieder das Spiel zu sehen sein, aber ich habe mich auch schon mal mehr für Football interessiert. Werbespots sind und waren für mich jedoch schon immer interessant und wann gibt es originellere, aufwändigere und lustigere als zur Halbzeitpause dieses Spiels? So auch dieses Jahr: Der VW-Spot ist vielleicht nicht der beste von VW (erinnert euch an den Darth Vader Spot), aber ich hätte beinahe mitmachen können! Der Großteil des Spots spielt in der Gläsernen Manufaktur in Dresden und ich hatte über die Castingagentur eine pauschale Drehanfrage für ein Wochenende … eine finale Zusage kam dann letztlich jedoch nicht. Naja, wird also doch kein TV-Star aus mir. Die Welt wird´s verkraften.

VW – Wings

Budweiser – Puppy Love

Kia – Morpheus

Audi – Doberhuahua

Toyota – Terry Crews und die Muppets

Bud Lights – Arnold Schwarzenegger spielt Tischtennis

House of Cards: Kevin Spacey is breaking bad

Veröffentlicht am 23. Januar 2014 | in der Kategorie Mein Senf dazu ... | Tags: , , ,

House of Cards: Kevin Spacey is breaking bad

Ich hatte vorletzte Woche an ein paar Abenden etwas mehr Zeit als sonst und das wurde auch gleich genutzt, um die neuen Folgen Sherlock zu schauen. Da das Zeitloch jedoch größer war und ich unter anderem im WoW-Podcast von „House of Cards“ gehört hatte, hab ich da mal reingeschaut.

Und ich war schwer begeistert. Ein Politthriller als Serie, der die Intrigen der Politiker und den Einfluss von Lobby und Presse ungeschönt darstellt. Wer da sagt: „Das ist im echten Leben bestimmt nicht so schlimm.“ möchte ich seine Naivität ruhig lassen. Obwohl – nein! Wenn wir eins die letzten Monate mitbekommen haben, dann dass alles, was nur irgendwie möglich ist, auch gemacht wird.

Staffel 1 bei iTunes Staffel 1 bei Amazon

Die Beschreibung bei Amazon sagt eigentlich alles:

Die Demokraten haben die Wahl gewonnen: Nun sieht der skrupellose und mit allen Wassern gewaschene Kongressabgeordnete Francis Underwood seine Stunde gekommen. Doch statt wie versprochen für seine geleistete Unterstützung vom Präsidenten zum Außenminister ernannt zu werden, muss er sich weiterhin mit seiner Rolle als „majority whip“, als „Einpeitscher“, der die anderen Abgeordneten im Repräsentantenhaus auf Linie halten soll, begnügen. Gemeinsam mit seiner Frau Claire, die eine Wohltätigkeitsorganisation leitet, setzt Underwood zum Gegenschlag an. Er intrigiert, paktiert, erpresst und manipuliert, dass man jeglichen Glauben an Sinn und Zweck des politischen Systems verlieren möchte. Hier geht es nicht um die Sache, sondern darum den eigenen Einfluss auszubauen, Seilschaften zu schmieden und vor allem den persönlichen Vorteil zu nutzen. Darin ist Francis Underwood wahrlich ein Meister – und ihm dabei zuzusehen ein köstliches Vergnügen.

Die Serie House of Cards ist in mehrfacher Hinsicht eine Sensation: Der Streaming-Dienst Netflix, der sich die Rechte an der Serie sicherte, gab gleich zwei Staffeln á 13 Episoden in Auftrag und stellte alle Folgen der ersten Staffel auf einen Schlag ins Netz. Auch ansonsten setzt die – sowohl vor als auch hinter der Kamera hochkarätig besetzte – Webserie Standards. Bei den ersten beiden Folgen führte David Fincher (Verblendung, The Social Network) Regie, der die Serie als ausführender Produzent mit iniiert hat. Weitere Episoden wurden von Regie-Größen wie Carl Franklin, Joel Schumacher oder James Foley in Szene gesetzt. Als kreativer Kopf des Ganzen wurde Beau Willimon engagiert, der bereits für George Clooneys The Ides of March die Vorlage lieferte und im Wahlkampfteam von Hillary Clinton gearbeitet hat. In der Rolle des Francis Underwood läuft Oscar-Preisträger Kevin Spacey zu Höchstform auf. Es ist ein wahrer Hochgenuss, ihm bei seinen politischen Ränkespielchen über die Schulter schauen zu dürfen. Immer wieder wendet sich Spacey auch direkt ans Publikum, kommentiert zynisch das Geschehen oder lässt durchblicken, was warum gleich geschehen wird. Politik war selten so spannend wie in House of Cards! Spacey zur Seite steht Robin Wright als eiskalte Blondine, die ihrem Mann in nichts nachsteht und alles dem gemeinsamen Vorankommen unterordnet. Noch relativ neu im Spiel ist Kate Mara, die als junge Journalistin Zoe Barnes Karriere machen will und dafür gleichermaßen auf die neuen Medien sowie auf Underwood setzt.

In den USA unter anderem mit dem Golden Globe (Robin Wright als Beste Serien-Hauptdarstellerin – Drama) ausgezeichnet, endete die Serie in Deutschland nach nur wenigen Folgen auf Sat1 im Nachtprogramm. Einen deutschen Trailer konnte ich im Netz zu der Serien nicht finden (außer diesen hier von ProSieben Maxx – total hässlich mit Werbung zugeschissen die Seite). Bleibt zu hoffen, dass die DVD-Verkäufe anders ausschauen und bleibt noch viel mehr zu hoffen, dass wir in Deutschland auch bald in den Genuss von Netflix gelangen.


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