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Blog.

The Wolf of (fucking) Wall Street

Veröffentlicht am 18. Januar 2014 | in der Kategorie Mein Senf dazu ... | Tags: , , , , , ,

p120469Mary Cybulski © MMXIII TWOWS, LLC.

Als ich über Weihnachten im Kino den Trailer zu „The Wolf of Wall Street“ gesehen habe, dachte ich mir so: „schon wieder ein Leonardo DiCaprio Film – sieht gut aus – kann man sicher mal machen“. Ich hatte ihn dann auch schon wieder vom Schirm gelöscht. Als dann Donnerstagnacht die Oscar-Nominierungen raus kamen und dieser Film fünf mal in den Hauptkategorien nominiert wurde (Film, Regie, Hauptdarsteller, Nebendarsteller, Drehbuch) schaute ich Freitag, in welchem Saal er im Rundkino läuft (Saal 1 – check) und meine Freundin reservierte die Tickets. Einen Trailer oder Berichte habe ich mir nicht noch einmal vorher angeschaut, ich gehe gern unvoreingenommen ins Kino (Trailer verraten ja meist eh zu viel).

Also stellte ich mich auf 180 Minuten feinstes Hollywoodkino ein und wurde nicht enttäuscht. The Wolf of Wall Street erzählt die wahre Geschichte von Jordan Belfort – seinen Aufstieg vom einfachen Broker an der Börse der 80er Jahre zum Millionär – und den unweigerlichen Abstieg. Martin Scorsese schmückt in satten drei Stunden diesen Weg mit vielen vielen nackten Frauen, Unmengen Drogen beinahe unzähligen Schimpfworten aus.

509 x „Fuck“ – #spoileralert

War das wahr?

Natürlich habe ich gestern Abend einen Film gesehen und ich mache mir nix vor: 100 Prozent wird das nicht der Wahrheit entsprechen. Aber wieso eigentlich nicht? Gib einem armen 24-jährigen ein Millioneneinkommen und sieh zu, was passiert. Partys, Drogen, Nutten, Gier, Verrat. „Aber solche Orgien hat es bestimmt nicht gegeben.“ habe ich gestern nach dem Film gehört – wie wunderbar naiv. Ich bin mir sicher, dass so eine Geschichte wirklich passiert ist – vielleicht nur nicht alles Herrn Belfort.

180 Minuten – sich einfach Zeit lassen

180 Minuten ohne Pause im Kinosessel – und ich habe niemanden aufs Klo gehen sehen. Natürlich war das jetzt kein höchstspannender Thriller, aber die (politisch und sozial meist schon über gefühlten Grenzen liegenden) Dialoge waren äußerst unterhalten. Schrumpfte man diesen Film jetzt auf übliche 90 Minuten, hätte er sicherlich keine einzige Oscarnominierung erhalten. Hier zeigt sich das Problem von Formatsendungen im Fernsehen und auch Radio: man kann eine Geschichte nicht immer in den selben Zeitrahmen quetschen. Podcastformate wie CRE oder Wrint haben das begriffen. Wenn es drei Stunden dauert, dauert es drei Stunden. Wenn man doch vier braucht ist das auch nicht schlimm.

Trailer

Ich empfehle noch einmal: schaut euch keine Trailer an – geht einfach so in den Film. Wer doch schauen mag:

Zur Website

hålvtone – ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk

Veröffentlicht am 02. Januar 2014 | in der Kategorie Aus meinem Leben | Tags: , , , , , ,

hålvtone Nina und Robert

Als ich letzte Woche unterm Weihnachtsbaum saß, staunte ich nicht schlecht, als ich das Geschenk meiner Freundin auspackte: ein Bild von uns beiden. Nicht, dass ihr denkt: ja, toll – Filter drüber gelegt und schwarzweiß, ausgedruckt – fertig. Nein! Sicher wird der Algorithmus nicht sonderlich kompliziert sein, das Besondere hierbei ist allerdings die Umsetzung.

Das Berliner Startup hålvtone (halvtone.com) wandelt, wie der Name es verrät, Motive in Halbtöne um. Aus farbigen Bildern entstehen also Graustufen-Versionen, die dann in eine dunkel lackierte Platte übertragen werden. Schwarz bleibt schwarz, weiß wird … weggefräst. Je heller der Farbton, desto größer das Loch in der Matrix. Aus der Nähe betrachtet sieht man die einzelnen Löcher sehr gut, mit etwas Abstand wächst das fertige Motiv. Das ganze gibt es dann auch noch invertiert oder mit rot.

Damit das Motiv auch so stilisiert erkennbar ist, muss man ein Bild mit starken hell/dunkel-Kontrasten verwenden. Eine sehr schöne Idee. Ich habe mich sehr gefreut!

Zur Website: halvtone.com

hålvtone Detail

Rezept: Pesto Tricolor

Veröffentlicht am 31. Dezember 2013 | in der Kategorie Aus meinem Leben | Tags: , ,

Jetzt, da Weihnachten an uns vorbei gezogen ist und die Heimlichkeit mit sich genommen hat, kann ich auch vom ein oder anderen Geschenk erzählen. Zum Beispiel dreifarbiges Pesto – geschichtet in süßen Gläsern – welches wir die Woche vor Weihnachten zubereitet haben. So ging´s:

Pesto Tricolor

Pesto Tricolor

Zutaten (für 7 kleine Gläschen):

3 Bund
300 g
150 g
15 Zehen
200 g
300 g
300 g
ca. 300 ml

Basilikum (sah im Kaufland alles oll aus, da habe ich eine Packung TK genommen)
Rucola
Pinienkerne
Knoblauch
Käse Pecorino
Käse Grana Padano
getrocknete Tomaten
Olivenöl
Salz, Pfeffer, Chili

Zubereitung:

  • Pinienkerne in der Pfanne rösten und jeweils ein Drittel der Menge für jede Schicht verwenden.
  • Für die grüne Schicht den Basilikum mit dem Rucola, 5 Knoblauchzehen, Pinienkernen und Gewürzen in einem Küchenmixer zerkleinern.
  • Die weiße (gelbliche) Masse besteht aus den Käsesorten und ebenfalls 5 Knoblauchzehen und 50 g Pinienkernen.
  • Für die Deckschicht haben wir die getrockneten Tomaten mit Knoblauchzehen und Pinienkernen zerkleinert. Dazu kann man schon etwas Öl geben.
  • Die drei Sorten nun Schicht für Schicht in die Gläschen geben und mit Olivenöl auffüllen, bis alles damit bedeckt ist. Da man ohne die Struktur zu zerstören nicht umrühren kann, ist es leider nicht zu vermeiden, dass ein paar Luftblasen eingeschlossen bleiben.

Da die Tomaten getrocknet sehr zäh sind, wollte der Mixer erst nicht wirklich. Die Messer haben sich in die erstbesten Tomaten geschlagen und die anderen vor sich her geschoben. Also alles noch einmal raus und vorher in kleinere Stücke zerschnitten. Dabei sollte man auf seinen Daumen aufpassen – sonst ist er ab – naja, oder fast.

Mein Weihnachten in Hessen

Veröffentlicht am 30. Dezember 2013 | in der Kategorie Aus meinem Leben | Tags: , , , ,

Weihnachten in Familie – das hatte ich dieses Jahr einmal anders. Nicht meine Eltern waren es, mit denen ich unterm Weihnachtsbaum gesessen habe, sondern die meiner Freundin. Da 600 Kilometer eine denkbar ungeeignete Strecke ist, um die weit verbreitete Lösung: „Heiligabend jeder bei seiner Familie, 1. Feiertag bei mir, 2. Feiertag bei dir“ zum Einsatz zu bringen, bin ich mit in den Zug Richtung (ihrer) Heimat gestiegen. Ein Weihnachen ohne sie wäre kein schönes Weihnachten gewesen – meine Eltern werden es verkraftet haben.

Anreise

Wir zogen um - für eine Woche. So sah auch unser Gepäck aus.Am Samstag vor Weihnachten (21.12.2013) ging es los – 4.00 Uhr klingelte der Wecker. Kein Problem – wir sind ja erst zwei Stunden vorher ins Bett. Eine Stunde später warteten wir mit unserem leichten Gepäck auf die Straßenbahn, die uns zum Hauptbahnhof Dresden brachte. Gleis 2 – ICE 1654 nach Frankfurt (Main) Hbf. – das erste Mal ICE. Ich fahre ja gern Zug. Ich finde das unwahrscheinlich entspannend. Anders hätte ich die drei Jahre Pendeln nach Bautzen wohl nicht überstanden und auch jetzt bin ich ja täglich ein gutes Stück mit der Bahn unterwegs.

Die Sitze waren bequem, so viel Beinfreiheit hatte ich lange nicht mehr, Strom gibt es auch (versteckt zwischen den Sitzen unterhalb der Kopfhörerausgänge) und die Nazis zwei Reihen weiter haben sich trotz Bierkonsum (schon 5.30 Uhr beim Einsteigen in den Zug) nicht daneben benommen. Im Boardradio gab es Elektroswing Parov Stelar – All Night) und später eine Stunde Rainald Grebe im Deutschlandfunk. Super! Eins nur: dass der Zugführer bei jedem Halt auf eben diesen Kanälen versuchte mir das Trommelfell zu zerreißen und wie der größte Tölpel durch die Gänge marschierte und schrie, ob noch jemand zugestiegen sei.

In Frankfurt angekommen ging es noch etwas mit der S-Bahn weiter und schließlich wurden wir vom S-Bahn-Halt abgeholt und noch ca. 30 Minuten über Berg und Tal kutschiert. Wenn mich da jemand im Wald ausgesetzt hätte, ich wüsste nicht, in welche Richtung ich mich zur Zivilisation durchschlagen hätte müssen. Mein Telefon bräuchte man mir auch nicht wegnehmen, bei diesem Empfang wäre es keine Hilfe gewesen.

EDGE-Land und GPRS-Hölle

„Wer zu viel über EDGE-Land lästert, wird mit GPRS gestraft.“ – genau das traf mich vergangene Woche. Im Zug hatte ich schon kaum Empfang, aber da wechselt man ja eh andauernd die Funkzelle. In Aarbergen angekommen stand in der Statusleiste maximal ein „E“ und daneben vielleicht 3/5 Balken – oft genug aber wirklich nur GPRS. Als Nina ausgepackt hatte wurde mein flehender Blick bemerkt und richtig gedeutet: ich bekam das WLAN-Passwort ausgehändigt. Zu früh gefreut: 2000er DSL mit gut geschirmten Wänden = im 1. OG kaum Empfang. Aber hey: das ist Urlaub! Weg von der Arbeit, weg von der Heimat (also auch weg vom Internet).

Heiligabend

Nachdem ich am Montag insgesamt 250 Lämpchen um den Baum gewickelt habe und durch Nina und ihre Mama mehr als noch mal so viele Anhänger befestigt wurden, zeigte sich uns der Weihnachtsbaum in seiner vollen Pracht. Er (war) ist wirklich sehr schön. Am Heiligabend gabs dann (für mich das erste Mal) Fondue. Fleisch mit Fleisch (und leckeren Soßen). Dann folgte ganz in Ruhe die Bescherung – Teil 1. Denn kurz nach 21.30 Uhr unterbrachen wir das freudige Päckchen auspacken und statteten der Kirche im Nachbardorf einen Besuch ab. Der mittlere Teil gefiel mir sogar sehr gut. Nachdem wir gehört hatten, dass es allen Nichtgläubigen nicht gut ergehen wird (Strafe Gottes u.s.w.), mahnte der Pfarrer in seiner Predigt zu mehr Ruhe und Gelassenheit – sich Zeit für sich selbst zu nehmen, mit dem Radierer durch den Terminkalender zu gehen und seine Träume nicht zu beschneiden. Nachahmungswürdige Ratschläge – obwohl, was ich die letzte Zeit so geträumt habe, will aber eigentlich auch keiner erleben. Dazwischen wurden Lieder gesungen und in beängstigend synchronem Singsang gebetet. Naja, muss halt. Nach einem Spaziergang nach Hause wurde noch etwas weiter beschert.

Gesichter und Namen

Nisi, Nikki, Oma, Opa, Helga, Godi, Leo und viele andere, meiner Freundin wichtigen Menschen, habe ich die letzten Tage kennen gelernt. Mit Namen tue ich mich etwas schwer, wenn ich die Leute dazu noch nicht persönlich getroffen habe. Diese Zuordnungsleistung konnte ich aber nun vollführen und wurde von allen herzlichst begrüßt und aufgenommen.

Puzzles, Limburg und Autofahren

Da parkt man doch mit einem guten Gefühl. Ein Parkhaus in Wiesbaden.Auf dem Land ist alles furchtbar entfernt voneinander. Das ist zwar meist richtig, aber auch in den Ausnahmen wird dieser Weg mit dem Auto zurückgelegt. Und so war ich diese Woche so viel mit dem Auto unterwegs, wie die letzten zwei Jahre zusammen. Natürlich als Beifahrer, selber habe ich dieses Jahr gar nicht vor hinter dem Steuer gesessen, das letzte Mal war Weihnachten 2012. Neben Fahrten zu den Großeltern, Rewe oder einer Orientierungsfahrt letzten Sonntag ging es auch zweimal nach Limburg (#protzbischof) und einmal nach Wiesbaden. Von letzterer Stadt habe ich nicht viel mehr als einsturzgefährdete, nach Urin stinkende Parkhäuser und durch heiße Quellen dampfende Gullideckel gesehen. Das muss nachgeholt werden.

Bei der Hausführung am ersten Tag verlor sich Nina in die ein oder andere Erinnerung und so standen wir letztlich vorm Regal mit Puzzles. Eine Leidenschaft, die wir beide geteilt haben und nun war ja Zeit. Also lag ich oft genug auf dem Boden vor der Puzzleplatte und fügte bunte kleine Teile zu einem bunten großen Ganzen. Angesteckt und nur wartend, bis ich (endlich) mit dem Puzzle fertig war, folgte Freitagnacht in Gemeinschaftsarbeit zu dritt das zweite und am Samstag in nur drei Stunden das dritte Puzzle. Erfolgreich angefixt. Ich habe schon die Aufgabe erhalten, uns eine Puzzleplatte zu besorgen.

Puzzles

Abschied und Heimreise

Heute waren wir noch einmal etwas zu Fuß unterwegs. Wenigstens heute bin ich so auf meine 10.000 Schritte gekommen – mein Fitbit dachte anscheinend die letzten Tage, ich hätte mir das Bein gebrochen. Jetzt sitze ich im ICE 1657 von Frankfurt (19.19 Uhr) nach Dresden (0.27 Uhr). Bis auf den polternden Zugbegleiter, der „Zusteiger“ (?) auffordert, ihm die Fahrscheine zu zeigen, eine ruhige Fahrt. Ich hoffe, sie zieht sich nicht allzu lang hin.

Die Hinfahrt verging sehr schnell. Es war sehr schön im dunklen loszufahren und schon Mittag anzukommen. Jetzt das andere Extrem – aber wir wollten den Tag noch nutzen. Die Nacht wird kurz und morgen früh werde ich mich sicher quälen, 6.00 Uhr das Bett zu verlassen.

Es war eines der schönsten Weihnachtsfeste, die ich je hatte. Ich finde es sehr schade, dass es eben nicht so einfach ist, für ein Wochenende mal „rüber“ zu fahren – aber vielleicht will mir ja jemand eine Bahncard 100 spendieren …?

Das schönste Geschenk ist die Familie – sagt Nivea

Veröffentlicht am 02. Dezember 2013 | in der Kategorie Netzfundstück | Tags: ,

Und da hat Nivea sicherlich Recht. Bei diesem Werbespot dachte ich zwar zuerst an Ikea, er ist aber auf jeden Fall was fürs Herz.

Direktlink

Vorfreude, schönste Freude …

Veröffentlicht am 01. Dezember 2013 | in der Kategorie Aus meinem Leben | Tags:

1. Advent

… Freude im Advent. Mit Besinnlichkeit hatte der Tag bis jetzt nicht so viel gemein – das wird jetzt nachgeholt. Wir haben den halben Tag in der Küche gestanden und Kekse gebacken. Verzieren wurde soeben vertagt und gegen „auf dem Sofa kuscheln“ eingetauscht \o/.

Die erste Kerze wollte ja auch angezündet werden. Und als Untermalung das passende (DDR-)Adventslied:

Wollen denn alle auf einmal backen?

Veröffentlicht am 30. November 2013 | in der Kategorie Aus meinem Leben | Tags: ,

Echt jetzt? Weder im Kaufland, noch im Mac Geiz und auch nicht bei Poco? Nirgends gab es ein Nudelholz (oder Teigrolle, wie das jetzt heißt). Alles Ausverkauft! Da will ich aber nächste Woche ein paar Kostproben haben, wenn ihr alle so fleißig backt. Bitte.

Leeres Fach im Kaufland.

Leeres Fach im Kaufland.

Leeres Fach bei Poco.

Leeres Fach bei Poco.

Und wer auch noch auf der Suche sein sollte: im Karstadt 3. Etage bin ich fündig geworden. Für das Dreifache ginge auch wmf.

Heimlichkeit in der Weihnachtszeit – gar nicht so einfach

Veröffentlicht am 29. November 2013 | in der Kategorie Aus meinem Leben | Tags: , , , ,

Es ist ja nicht so einfach mit der Heimlichkeit in der Weihnachtszeit. Ich musste und muss mich derzeit ganz schön zügeln, nicht zu viel ins Netz zu schreiben. Ich würde hier nur zu gern von der ein oder anderen Geschenkidee erzählen und euch so evtl. ein paar Tipps geben, doch dann wäre es keine Überraschung mehr. Also nix teilen, liken, twittern oder bloggen. Aber auch wenn man nur etwas auf seinem Computer oder Smartphone im Internet sucht, bekommt man es in Form von Amazon-Anzeigen für die nächsten Wochen um die Ohren geworfen. Wie das funktionieren kann, habe ich ja Anfang des Monats erst in London bei der ExactTarget Connections gehört. Kein Hexenwerk und in der Regel für den Endanwender eine gute Sache, nur doof, wenn man auf Arbeit oder unterwegs nach einem Geschenk sucht und die Freundin daheim am Rechner ihr zukünftiges Weihnachtsgeschenk vorgeschlagen bekommt, nur weil man auch dort ab und zu eingeloggt ist.

Und daher habe ich auch die schönen How-to-Bilder des Adventskalenders für meine Liebste von meinem iPhone nach der Aufnahme und dem Upload in die Dropbox gelöscht, den Fotostream bereinigt, nicht dass sie es irgendwie zu früh sieht, wenn sie ein Bild zu weit blättert. Aber irgendwie sind die Bilder jetzt nicht mehr in der dropbox und im Papierkorb sind sie auch nicht mehr =(. Aber so schwer ist es nicht nachzubasteln: (Edit: wie unten zu lesen haben sich die Bilder eingefunden.)

Überraschungsei-Adventskalender

Adventskalender Ü-Ei

Mein Adventskalender für sie.

Da der Freitag auf Arbeit zum (Überraschungs)Eitag geworden ist, sammel(te)n sich genügend geldbe Ü-Eier, so dass 24 mehr oder weniger nicht ins Gewicht fallen. Durch den oberen Teil der Kapsel habe ich dann Draht gezogen, mir über die letzten Tage und Wochen ein paar Kleinigkeiten überlegt (wird natürlich nix verraten), die da rein passen und alles wieder verschlossen. Die gelben Eier mit Aufhängung habe ich dann an eine (leider fertige) Kette gebunden und vorher mit buntem Alupapier aus dem Bastelladen zu Bonbons verpackt.

Dann war der Kalender gestern fertig – da wir uns eigentlich jeden Tag mindestens abends sehen und ich keinen glaubhaften Grund vortäuschen konnte, dass das mal anders sein müsste, eben leider mit fertiger Kette (die kann man natürlich auch sehr gut selber basteln). Sie wollte nach der Uni noch zum Sport – hat sie mir erzählt. Und ich wollte zum Friseur – hab ich ihr erzählt. Letztlich standen wir beide zeitgleich eine Stunde zu zeitig vor ihrer Tür – ich wollte ihren Kalender aufhängen, sie den für mich zu mir schaffen. So viel Heimlichkeit … Gefreut haben wir uns aber natürlich beide wie wahnsinnig.
Adventskalender Nina

Ihr Adventskalender für mich.

Edit: die beiden verschollenen Bilder wurden zwischenzeitlich ja in den Fotostream geladen und dann auf mein MacBook, was daheim im Ruhemodus schlief heruntergeladen, bevor ich sie gelöscht hab. Sie sind also doch nicht für immer weg \o/.

Wenn man nix anderes zum "Loch-in-Ei-stechen" hat, tut´s auch ein Schraubendreher und ein Hammer.

Wenn man nix anderes zum "Loch-in-Ei-stechen" hat, tut´s auch ein Schraubendreher und ein Hammer.

Drahtschlinge biegen und durch das Loch im Ei schieben.

Drahtschlinge biegen und durch das Loch im Ei schieben.

(Zwei)Wochenrückblick in Bildern

Veröffentlicht am 22. November 2013 | in der Kategorie Aus meinem Leben | Tags: , ,

Letzte Woche feierte dieses Blog seinen ersten Geburtstag. Der Wochenrückblick fiel dadurch aus und wird jetzt nachgeholt.

Gesucht: Jack und Michael Knight

Am Samstag (9. November) waren wir auf einer WG-Party eingeladen. Anlass: Einzug neuer Bewohner und längst verjährte Geburtstage. Nachdem wir deprimiert feststellen mussten, dass der REWE keineswegs Tonic und Gin für Last-Minute-Käufer vorrätig hält, trafen wir auf der Party ein und kannten: fast niemanden. Doch das war den Veranstaltern schon vorher klar gewesen und sie hatten da was vorbereitet. Aus einem großen Hut zog man Zettelchen mit dem Namen einer bekannten (fiktiven) Figur. Zu dieser Figur gehört immer eine zweite. Und wer diesen Zettel gezogen hat, galt herauszufinden. Ich hatte Rose (Titanic) und musste meinen Jack suchen. Sehr schöne Idee!

Il Padrino

Sonntag gingen wir zum Italiener ums Eck. Il Padrino. Kann man empfehlen.

Pfannkuchen zum 11.11.

11.11. – Fasching/Karneval – was auch immer. Die Firmenkantine hatte eine kleine Überraschung für uns. \o/

Dresden, 1 °C

Am nächsten Morgen klopfte der Winter etwas lauter an. Man, war das frisch.

Es fährt ein Zug nach nirgendwo ...

Das Wetter sollte sich in den kommenden Tagen nicht viel ändern und so entstand am Donnerstag am Bahnhof Dresse Neustadt dieses Foto in den Nebel hinein.

Eens geht noch!

Abends trafen wir uns mit knapp einem Dutzend UP-Kollegen im Brauhaus Watzke. Eens ging noch.

Käsekuchen geht hoch

Die letzten Wochen hatte ich immer mal wieder verdammt großen Appetit auf Käsekuchen. Letzten Freitag habe ich dann einen ohne Boden gebacken. Kurzrezept: 1 kg Magerquark, 4 Eier, 340 g Zucker, 1 EL Margarine, 2 Vanillezucker (alles zusammenrühren) – 1,5 Packungen Vanillepuddingpulver und 2 EL Mehl mischen – 1 Liter Milch abwechselnd mit Puddingpulver in Quarkmischung rühren. 70 Minuten bei 170 °C backen. Die Mischung ist anfangs sehr flüssig, doch das muss so. Ein Wermutstropfen: der Kuchen muss wirklich eine Nacht in den Kühlschrank, um noch etwas zu „trocknen“.

Halber Hund hält meine Kopfhörer.

Am Samstag haben wir uns in die Menschenmengen gestürzt: Shopping. Warum das immer am Samstag sein muss – keine Ahnung. Aber es war ja für einen guten Zweck. Meine Mutti und Oma dürfen sich über ihre Geburtstagsgeschenke freuen (wenn sie sie erhalten haben). Dass der Ikeabesuch einen doofen Beigeschmack hatte, konnte man ja hier schon lesen. Aber es war nicht alles schlecht und so gab es zum Beispiel endlich einen halben Hund zur Aufbewahrung meiner Kopfhörer.

Noch mehr Bilder an der Wand.

Und Bilderrahmen.

Erdmännchen und Dresden im Herbst

Und mehr Bilderrahmen – Erdmännchen und Dresden im Herbst.

Lachs auf Porree mit Petersilienhaube - Vorbereitungen

Sonntagabend: Lachs auf Porree mit Petersilienhaube – Vorbereitungen.

Lachs auf Porree mit Petersilienhaube

Und Lachs auf Porree mit Petersilienhaube fertig. War sehr lecker. Dazu: selbst gemachter Kartoffelmus.

lateline

Montag gab es für mich und meine Liebste ein kleines Jubiläum zu feiern (*geschafft* hahaha). Dienstag war eben Dienstag. Nix spannendes vor die Linse gelaufen. Aber es ist etwas schlimmes passiert: Holger Klein (@holgi) hat seine letzte LateLine moderiert. Zum Glück (Themenwoche der ARD) bleibt er Fritz und damit auch uns erhalten. Ansonsten höre ich Ihn ja auch immer bei WRINT.

Feiertagsmenü

Zur Feier des Feiertages dann am Mittwoch (der Buß- und Bettag wird in Sachsen ja teuer mit der Pflegeversicherung bezahlt) gab es eine leckere Pfanne aus frischen Champignons, Paprika, Pute, Sojasprossen mit Weißwein abgelöscht und saurer Sahne abgebunden … oder so. War jedenfalls lecker.

Ausblick:

Morgen geht es zum Familiengeburtstag mal wieder nach Bautzen. Aber noch viel wichtiger: nächste Woche habe ich frei! \o/

Neulich an der Ikea-Expresskasse

Veröffentlicht am 17. November 2013 | in der Kategorie Aus meinem Leben, Mein Senf dazu ... | Tags: , , ,

Wir waren gestern bei Ikea. Mal wieder an einem Samstag – irgendwie passt das ja immer. Als Dresdner hätte man ja nicht auch fünf andere Tage, um shoppen zu gehen. Also vielleicht war es ja der Tatsache geschuldet, dass die Ikea-Mitarbeiterin schon einen langen stressigen Arbeitstag hatte, dann sollte sie sich doch aber lieber ihren Tagträumen hingeben (oder was auch immer) und mich nicht anmotzen. Was war passiert:

Eigentlich brauchten wir ja nichts. Naja, fast nichts. Ein paar Bilderrahmen, Kerzen und Pflanzen – was man immer mitnimmt – und natürlich Weihnachtsdekogerassel. Etwas Nützliches wird auch noch in den Tüten gewesen sein. Schließlich kommen wir an den Kassen an, müde, gereizt und hungrig (daher auch gereizt). Ich kaufe schon immer gern an den Expresskassen ein. Wer das nicht kennt: das sind Kassen, an denen man selber scannen muss und schließend bargeldlos bezahlt. Zu jeweils vier dieser Kassen bekommt man dann eine/n mehr oder weniger eifrige/n Ikea-MitarbeiterIn, die einem über die Schulter schaut und auch bei Fragen helfend zur Seite steht. So weit, so gut. Meine Freundin macht mich noch darauf aufmerksam, dass wir ja mehr als 15 Artikel haben und dass das ja die Grenze für diese Kassen sei. Aha, das ist mir noch nie zuvor aufgefallen, ich habe schon sehr oft weitaus mehr als diese 15 Stück auf diese Art bezahlt. Und da eine Expresskasse frei und die Schlangen der Normalokassen zu lang war, sind wir auch schnell an den Schalter und ich habe angefangen alle Artikel zu scannen und sie ihr zum Einräumen in unsere Tüten zu reichen. Hätten wir uns in der Hälfte der Artikel abgewechselt und zwischendurch die Prozedur mit einer Zahlung unterbrochen, wäre alles tipitopi gewesen. Aber nein, ich habe es gewagt mehr als 15 Mal den Scanner piepen zu lassen.

If (@AnzahlArtikel > 15) Then { @Aktion = @Furie; } EndIf

Und da die überaus pflichtbewusste Ikea-Mitarbeiterin lieber die Anzahl unserer Artikel – statt Schafe – zählte, kam sie auch schon bei Artikel 16 zu uns geeilt und erinnerte überaus besserwisserisch freundlich daran, dass diese Kassen nur für Kunden mit bis zu 15 Artikeln gedacht seien. Wir sollten das beim nächsten Einkauf bitte beachten. *nänänänänäää* *blablabla* Objektiv und im Nachhinein betrachtet war ich dann nicht wirklich nett ihr gegenüber. Pampig träfe es vielleicht ganz gut. Dass meine Freundin anschließend noch bei ihr um Verzeihung gebeten hat und ihr diese gönnerhaft gewehrt wurde, hat meine Laune nicht grad besser gemacht. ಠ_ಠ

Self-Checkout mit Klotz am Bein

Trotz des Hinweisschildes sah ich mich absolut im Recht: Wozu diese Begrenzung? Wenn man mehr 15 Artikel hat, muss man also seinen ganzen Mist Einkauf auf die 1 Meter kurzen Kassenbänder quetschen und immer weiter nachlegen, während vorn die Kassiererin die ersten Artikel schon gescannt hat und diese sich zu einem Turm stapeln? Schon klar, sie wollen verhindern, dass man bei 30 Artikeln vielleicht einen nicht scannt – unbeabsichtigt natürlich. Das kann ja passieren und ist mir auch schon mal passiert, aber dafür gibt es ja das abgerichtete Personal, das aufpasst. Und wenn es doch passiert: selbst Schuld! Wieso wurden denn die Hälfte der Kassen in diese Expresskassen umgebaut? Um Personal – also Geld – zu sparen. Da sollte man einen gewissen Schwund einrechnen. Ich soll also lieber warten, mir mein Einkaufserlebnis ruinieren lassen, statt selber fix meine Artikel zu bezahlen. Wo ist dieses „Der Kunde ist König.“ hin? Bei Ikea sind wir ja alle per Du und Kumpel, auf Augenhöhe. Da ist der Kunde (König) genau so ein Trottel (Bauer) wie der Mitarbeiter.