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Blog.

Valentinstag fürn Arsch

Veröffentlicht am 14. Februar 2013 | in der Kategorie Aus meinem Leben, Mein Senf dazu ... | Tags: , ,

Valentinstag fürn Arsch

Zur Feier des Tages möchte ich meinen Unmut darüber auch gleich mal niederschreiben. Dieser Valentinstag – dieser Tag einmal im Jahr – geschaffen uns zu knechten.

An diesem Tag, an dem die Blumenladenbesitzer ihren Herzschrittmacher genau im Auge behalten müssen und die Süßkramabteilung im Supermarkt sich mit letzter Kraft gegen Osterhase und Co. aufbäumen kann.

Dieser Tag ist so ein Krampf – für alle. Warum lassen wir das mit uns machen? In einer Beziehung wird man gesellschaftlich gezwungen, an diesem Tag zu seiner/m Liebsten/m ganz besonders nett zu sein, schön essen gehen und so – Blumen und Schoki – ihr wisst ja. Das ganze stützt sich doch auf die Annahme, dass das sonst nicht so sei – 364 Tage im Jahr abzüglich Geburtstag und Weihnachten.

Und für Singles? Für sie uns ist dieser Tag ein kalter Spiegel der Wirklichkeit, der uns schon Wochen vorher durch die Werbeindustrie vorgehalten wird. Da wird die Kappe des Salzstreuers schon mal locker gedreht und dann ab in die Wunde: Seht her, alle um euch herum haben jemanden gefunden. Sie sind glücklich zu zweit. Zu zweit. Und du? Du nicht? Irgendwas stimmt mit dir nicht!


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Harlem Shake: Gangnam Style ist so 2012

Veröffentlicht am 13. Februar 2013 | in der Kategorie Netzfundstück | Tags: ,

Wie es da oben schon steht: Gangnam Style mag das meistgeklickte Video auf Youtube sein – gut, wir hatten da keinen großen Anteil daran – aber schon kommt ein neuer Tanztrend um die Ecke: Harlem Shake. Weniger Choreographie, mehr Spaß. Lasst schütteln!


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Das Lied zum Video: Harlem Shake von Baauer bei iTunes

via vorstadtprinzessin

Adolf Hitler: Er ist wieder da

Veröffentlicht am 01. Februar 2013 | in der Kategorie Aus meinem Leben, Musik | Tags: , , , , , ,

Timur Vermes - Er ist wieder da

Da ich jetzt den Podcast MobileMacs von Anfang an durchgehört habe (derzeit etwas über 327 Stunden = 13 Tage und 15 Stunden) fehlte mir etwas für die Zugfahrt. Da erinnerte ich mich, vor kurzem Timur Vermes bei Stefan Raab gesehen zu haben, als er über sein Buch „Er ist wieder da“ sprach.

Ich höre mir Sachen aber viel lieber an, als sie zu lesen – solange es der Unterhaltung dient. Man hat die Hände frei und kann nebenbei auch andere Sachen erledigen (im Haushalt, Arbeitsweg ect.). Dazu kam in diesem Fall, dass Christoph Maria Herbst das Hörbuch eingesprochen hat. Wer Stromberg kennt, weiß, dass viellicht nur seine Switch-Parodie Michael Kessler dafür noch infrage gekommen wäre.

Ohne zu viel zu verraten geht es in dem Buch darum: Was wäre, wenn Hitler wieder da wäre? Kein neuer Spinner in Springerstiefeln oder faules Obst, sondern der echte – von damals? Denn so beginnt der Roman: Hitler wacht 2011 in Berlin auf, als hätte er 66 Jahre nur geschlafen. Nachdem er begriffen hatte, in welcher Lage er nun ist, muss er irgendwie über die Runden kommen. Er gewöhnt sich an die „neue Welt“ und wird aufgrund seines Auftretens und seiner Art zu Reden sehr schnell als Comedian entdeckt und beginnt eine Karriere im Rundfunk. Für ihn Ernst und Propaganda, für den Rest abwechslungsreiche Unterhaltung. Jeden Tag lernt er dazu: zum Beispiel dass man mit einem Computer und dem daran angeschlossenen „Mausapparat“ im „Internetz“ nach Nachrichten suchen kann. Seine Rückschlüsse sind herrlich: Durch die für uns übliche Selbstbedienung im Supermarkt würde jede Menge Personal eingespart, welches man an der Front einsetzen könnte. Soweit logisch. Dass dieses eingesparte Personal aber überversorgt und faul von den Steuerzahlern durchgefüttert werde, ärgert ihn. Er erklärt Frau Künast, warum Die Grünen in der jetzigen Zeit die ihm nächste Partei seien und beschimpft die NPD und ihren Apfel.

Ich bin froh, dass dieses Thema einmal auf diese Weise aufgearbeitet wurde. Es zeigt eine menschliche Seite von Hitler. Und das soll nichts entschuldigen. Er war nun mal auch nur ein Mensch. Und über Menschen kann man sich sehr gut lustig machen.

Heino: Mit freundlichen Grüßen

Veröffentlicht am 01. Februar 2013 | in der Kategorie Musik | Tags: ,

Als das neue Album von Heino vergangene Woche erschien, konnte man sich vor belustigenden Nachrichten ja kaum retten. Wenn ein Schlagersänger das Genre wechselt und bekannte Lieder der großen deutschen Rock-, Pop- und HipHop-Interpreten covert, ist das natürlich … „ungewöhnlich“.

Ich habe den Sturm an Tweets und Posts erst einmal übergangen und musste jetzt doch einmal auf Spotify reinhören. Aber mal wieder ist Spotify nicht komplett: im iTunes-Store gibt es zusätzlich noch Songs für Liam (im Original von Kraftklub).

Es ist echt zum Brüllen, ich hätte zu gern die Reaktion der Bands gesehen, als sie ihre Lieder zum ersten mal „ganz neu“ gehört haben. Die „beste Zeitung wo gibt“ hat unter ihren vier großen Buchstaben natürlich gleich versucht, alle Reaktionen der Interpreten vorherzusagen: Rammstein wäre das Kotzen gekommen und die Ärzte hätten mit einer Unterlassungsklage im sechsstelligen Bereich versucht ein Musikvideo zum Lied „Junge“ zu verhindern. Alles wurde umgehend dementiert. Wenn ich einem der Orginalinterpreten so wenig Humor zutrauen würde, wäre das wohl Jan Delay. Aber selbst der kann dieses Stück Musikgeschichte bestimmt belächeln.

Sind wir Smartphone-süchtig?

Veröffentlicht am 31. Januar 2013 | in der Kategorie Mein Senf dazu ... | Tags: , ,

Machen wir uns nichts vor: Wir sind süchtig. Internetsüchtig. Der Wecker klingelt, wir öffnen die Augen und unser Blick fällt auf unser Smartphone. Noch nicht ganz wach, mit halb zugekniffenen Augen schauen wir auf den gleißenden Bildschirm, was sich in den letzten Stunden mentaler Abwesenheit in der Welt getan hat. Nachrichtenseiten, soziale Netzwerke evtl. noch der Feed-Reader.

„Wir sind die erste Generation, die den Schatten der Nase auf der Stirn trägt.“

In der Bahn schreiben wir noch ein par Mails oder bedanken uns bei (virtuellen) Freunden für den Filmtipp, der den Vorabend gerettet hat. Im Büro angekommen: Computer an, Browser auf … und weiter gehts: Facebook, Twitter, Klatsch und Tratsch. Wir chatten und konsumieren, wir lenken uns ab und fixieren uns auf Nebensächlichkeiten. Das Internet ist für uns schon lange zu einer zweiten Heimat geworden, in der sich manch einer wohler fühlt, als im „echten Leben“. Mit Smartphones ist diese Welt auf einmal allgegenwärtig und nicht mehr auf den Schreibtisch begrenzt.

Dass das (mobile) Internet mit all seinen Diensten den Alltag erleichtert, brauchen wir nicht infragestellen. Doch wo ist die Grenze zur Abhängigkeit? Wie oft zückt ihr euer Telefon am Tag, nur um zu sehen, ob es neue Nachricht gibt, einen neuen Tweet zu lesen oder ob der Schwarm schon wieder drei neue Freunde bei Facebook angenommen hat? Können wir noch darauf verzichten, ohne dass uns etwas fehlt?

Ganz ehrlich? Ich würde mich schwer tun. Um eine Freundin zu zitieren: „Wir werden zu Zombies, die alle mit gesenkten Kopf in der Straßenbahn sitzen und auf ihrem Telefon oder Tablet rumwischen.“ Sie hat übrigens ganz bewusst kein Smartphone. Wenn ich mit anderen in der Runde sitze, bleibt mein Telefon in der Regel in der Tasche. Das hat vor allem etwas mit Respekt gegenüber meinen Mitmenschen zu tun. Ich mag es ja selber nicht, wenn ich mich unterhalte und das Gespräch ständig durch ein Klingeln/Vibrieren/Blinken unterbrochen wird. Man lernt doch schon als kleines Kind, dass man andere nicht unterbrechen soll.

Ein kleines Experiment: die Idee stammt jetzt nicht von mir (ich finde aber leider nicht mehr die Quelle, ist schon etwas her), aber das solltet ihr mal ausprobieren: Wenn man mit Freunden in der Runde sitzt, werden alle Telefone in der Tischmitte gesammelt hingelegt. Der erste, der danach greift, gibt eine Runde aus. Ziel sollte kein kollektives Besäufnis sein, sondern eine entspanntere und aufmerksamere Konversation. Also versucht mal einen Abend lang auf euer Telefon zu verzichten. Über Feedback in den Kommentaren freue ich mich.

Zum Schluss noch eine Infografik, die ich bei t3n gefunden habe zum Thema. Danach verzichteten 15 Prozent der Befragten lieber auf Sex, als ein Wochenende auf ihr iPhone – traurig aber wahr:


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Timelapse: Germany in motion

Veröffentlicht am 26. Januar 2013 | in der Kategorie Fotografie, Netzfundstück | Tags:

Ich schau mir unglaublich gern Timelapse-Videos an. Wenn ich jedes Video hier einzeln posten würde, bestände das Blog wohl nur noch daraus – naja fast. Ich hatte mir also schon mal überlegt, einen Sammelpost zu schreiben mit vielen schönen Videos … das ist noch nicht geschehen, wird aber bestimmt noch.

Bis dahin hier das erste im eigenen Artikel: Oleg Finger hat seine Heimat Kiev verlassen und in weniger als zwei Wochen einige der schönsten Flecke Deutschlands (darunter natürlich auch Dresden) in der Zeitraffertechnik „gefotofilmt“. Unterlegt mit passender Musik von David Garret ist ein wunderschönes Gesamtkunstwerk entstanden. Zurücklehnen, Lautstärke hochdrehen und Vollbild an!

Germany in motion / Part 1 from Oleg Finger on Vimeo via wihel.

Happy Birthday: Macintosh

Veröffentlicht am 24. Januar 2013 | in der Kategorie Apple | Tags: , ,

Macintosh PlusAm 24. Januar 1984 sah die Welt das erste mal den Macintosh live – und hörte ihn auch. Das eingebettete Video zeigt einen sichtlich gerührten Steve Jobs, der den Macintosh 128k auf einer Aktionärsversammlung vorstellte.

Dieser sollten noch viele weitere große Keynotes folgen, auf denen revolutionäre Entwicklungen vorgestellt wurden, die ganze Märkte und unser aller Leben veränderten.

Das Foto zeigt den äußerlich gleichen Nachfolger Macintosh Plus, aufgenommen in den Technischen Sammlungen Dresden (15.05.2011).

Samsung 840 SSD: der Turbo für mein MacBook

Veröffentlicht am 20. Januar 2013 | in der Kategorie Apple, Aus meinem Leben | Tags: , , , ,

Letzten Freitag habe ich es endlich getan: ich habe den ratternden, drehenden Rost – auch bekannt als Festplatte – aus meinem MacBook (late 2009) entfernt.

Vom reinen Alter her ist mein MacBook ja schon etwas in die Jahre gekommen. Als Einsteigermodell lebt das MacBook eh näher an der Grenze zu „outdated hardware“. Das habe ich Ende 2011 das erste Mal zu spüren bekommen, als die 2 GB Arbeitsspeicher nahezu immer belegt waren. Also habe ich nach etwas Netzrecherche die von Apple angegebene Grenze von 4 GB ignoriert und bin auf 8 GB gewechselt. Das hat zu einem sehr guten Performance-Zuwachs geführt, mit dem ich bis jetzt auch ganz gut leben konnte.

Vorgeschichte

Ende letzten Jahres habe ich dann angefangen mir Gedanken zu machen, ob ich noch einmal in einen Ausbau investieren sollte, oder doch eine Neuanschaffung in Erwägung ziehen sollte. So wirklich in Frage käme da nur ein MacBook Pro Retina, nicht unbedingt wegen Retina (natürlich ist das auch schön anzusehen), sondern um wieder ein paar Jahre unbekümmert arbeiten zu können. Eine schnelle Festplatte, kompakte Form, kein unnötiges optisches Laufwerk (ich habe meins im letzten Jahr genau 3 (in Worten: drei!) Mal gebraucht – das hätte ich auch mit einem externen Laufwerk erledigen können). Da man in diesen Geräten nicht mal schnell die Festplatte vergrößern kann, da der Speicher fest verbaut ist, hätte ich das Einsteigermodell überspringen müssen und wäre nach abzüglichen Studentenrabatt (bin ja kein Student, der freundliche Mitarbeiter im Apple Store hat mir aber ans Herz gelegt, doch einen befreundeten Studenten zu fragen, um so die 15 % Rabatt einzustreichen) auf zu viel € gekommen. Also habe ich mich für den Einbau einer SSD entschieden.

Festplatten bisher (HDD)

Die eingebaute Festplatte hat Daten mittels eines an einem Ausleger befestigten Schreib-/Lesekopfes auf sich rotierende Platten geschrieben. Wem das jetzt nichts sagt, dürfte der Verweis auf Langspielplatten auch nicht viel bringen. Also lest euch vielleicht noch mal bei der Wikipedia durch, wie das funktioniert (hat). Die Gefahr bestand darin, dass dieser Ausleger durch Erschütterung, abruptes Ausschalten ect. auf die Platten aufstößt und dieser Bereich dann zerstört ist. Das ganze Bewegen der Teile ist natürlich auch physikalisch begrenzt, sodass die Geschwindigkeit des Lesens und Schreibens von/auf eine/r Festplatte sich kaum verändert hat.

Solid State Drive (SSD)

Einen USB-Stick kennt ja jeder – oder eine Speicherkarte. Die Kapazitäten steigen zwar auch schon, aber als alleiniges Speichermedium sind sie noch zu klein. Wie wäre es jetzt also, wenn man die Bauteile eines USB-Sticks so oft nebeneinander legen würde, bis sie eine akzeptable Größe ergäben? Nichts anderes ist so eine Festplatte.

Wikipedia zu SSD:

Vorteile eines Solid-State-Drive gegenüber herkömmlichen Laufwerken sind mechanische Robustheit, sehr kurze Zugriffszeiten und keine Geräuschentwicklung aufgrund beweglicher Bauteile, da solche nicht vorhanden sind.

Der größte Vorteil ist die Geschwindigkeit: je nach Anschluss (komme ich später noch mal drauf) können Festplatten jetzt 500 MB pro Sekunde lesen und schreiben. Und warum gibt es nicht nur noch solche Festplatten? Der größte Nachteil war bis jetzt der Preis.

2008 wollte Apple beim ersten MacBook Air satte 899 € mehr haben, wenn man statt einer 80 GB Festplatte eine 64 GB SSD nimmt. Das sind 14 € pro GB – und das ist ja nur der Aufpreis. Lange Zeit galten SSDs als Luxus. Das hat sich jetzt aber geändert. Eine gute 250 GB Festplatte, die für ein normales Arbeiten vollkommen reicht, bekommt man schon ab 160 €. Wer zusätzlich Backup-Speicher braucht oder eine umfangreiche Mediathek sein Eigen nennt, muss noch ein paar Jahre seine herkömmlichen Festplatten im Netzwerk betreiben.

Hybrid-Installationen

In der PC-Welt findet man heutzutage oft das Konstrukt: kleine SSD Festplatte für das Betriebssystem und die Programme und eine ratternde HDD für die Daten. Natürlich bootet das System dann schön schnell und ein Programm startet auch fix, greift es aber dann auf die Daten der anderen Festplatte zu, wird der Anker geworfen und der Geschwindigkeitsvorteil ist dahin. Außerdem gibt es noch Hybrid-Festplatten, in denen ein meist sehr geringer Teil (z. B. 8 GB) als Cache eingebaut sind. Häufig genutzte Dateien können so schnell vorgehalten werden, aber nur zum geringen Teil.

Mit den aktuellen Modellen des iMacs hat Apple das sogenannte Fusion Drive vorgestellt. Eine SSD (128 GB) und eine HDD (3 TB) ergeben eine Einheit. Im Ansatz hört sich das vielleicht ganz ähnlich an, nur erscheinen die beiden Festplatten als ein Laufwerk und häufig verwendete Dateien werden vom Betriebssystem automatisch auf das schnellere Laufwerk geschrieben und von dort auch wieder zurück, wenn andere Dateien/Programme häufiger genutzt werden. Der Nutzer bekommt davon nichts mit – und so sollte es doch sein. Das führt zu einem enormen Geschwindigkeitszuwachs. Im Vergleich zu einer HDD ist eine SSD ca. 3,5 Mal so schnell. Zum selben Preis bekommt man aber nur einen Bruchteil an Speicherplatz. Ein Fusion Drive (3 TB HDD und 128 MB SSD) kommt auf einen Wert von ca. 3,2, ist also nur gering langsamer als eine SSD, bietet aber ausreichend Speicherplatz für alle Daten. Die Hybrid-Systeme sind natürlich nur eine Möglichkeit für Desktop-Rechner, da diese noch den Platz für zwei Festplatten haben. Ich hätte mich mit einem Umbaurahmen von meinem DVD-Laufwerk trennen können und die bisherige HDD mit einer neuen SSD koppeln können (nicht als Fusion-Drive, dafür ist der Rechner zu alt), aber dann hätte es vor mir weiterhin gerattert und gedreht.

Samsung 840 SSD

Welche SSD ist die richtige?

Das Löschen einer Datei auf der SSD funktioniert etwas anders als auf einer herkömmlichen HDD. Hier wird nur der Anfang der Datei – der Verweis darauf – gelöscht. Das geht natürlich sehr schnell. Die eigentliche Datei ist aber noch vorhanden und muss erst dann richtig gelöscht werden, wenn die Festplatte einmal komplett voll geschrieben wurde. Das Schreiben dauert also nach nur kurzer Zeit wesentlich länger, als noch am Anfang. Dieses Problem wollte man 2009 mit dem sogenannten TRIM-Befehl eingrenzen, indem das Betriebssystem veranlasst, eigentlich gelöschte Bereiche schon weit vor dem neuen Beschreiben freizugeben. Ein anderer Ansatz ist die Garbage Collection – wörtlich übersetzt Müllabfuhr – eine automatische Speicherbereinigung. Diesen Begriff trifft man auch in der Programmierung, wo auch nichts anderes passiert: nicht mehr benötigter Speicher (im Fall SSD also der eigentlich schon gelöscht, aber immer noch existierende Speicher) wird freigegeben. Diese Methode ist in modernen SSDs so gut integriert, dass TRIM nicht mehr nötig ist. (### Update ###: Laut Samsung unterstützt OS X den eingebauten TRIM-Befehl von Drittherstellern nicht. Daher habe ich TRIM mittels des TRIM-Enablers aktiviert ###) Das war nicht immer so. Vor ein paar Jahren ist man mit einer SSD von Intel noch sehr gut beraten gewesen.

Heutzutage hat Samsung in Qualität und Performance aufgeholt (wenn nicht überholt). In Preis/Leistung führen sie jedenfalls mit ihrer aktuellen Reihe 840 Basic und 840 Pro alle Testberichte an. Die Basic und die Pro unterscheiden sich wie folgt:

Vergleichstabelle Samsung 840 Basic und Samsung 840 Pro
  SSD 840 Basic SSD 840 Pro
Preise (UVP) 104,99 EUR (120 GB) 149,99 EUR (128 GB)
  199,99 EUR (250 GB) 269,99 EUR (256 GB)
  449,99 EUR (500 GB) 579,99 EUR (512 GB)
Garantie 3 Jahre 5 Jahre
Performance (lt. Hst.)    
Seq. Read 540 MB/s (120 GB: 530 MB/s) 540 MB/s (128 GB: 530 MB/s)
Seq. Write 330 MB/s (500 GB)/250 MB/s (250 GB)/130 MB/s (120 GB) 520 MB/s (128 GB: 390 MB/s)
4k Random Read (QD32) 98k IOPS (500 GB)/96k IOPS (250 GB)/86k IOPS (120 GB) 100k IOPS (128 GB: 97k IOPS)
4k Random Read (QD1) 7.900 IOPS 9.900 IOPS (128 GB: 9.800 IOPS)
4k Random Write (QD32) 70k IOPS (500 GB)/62k IOPS (250 GB)/32k IOPS (120 GB) 90k IOPS
4k Random Write (QD1) 29k IOPS 31k IOPS
Gemeinsame Features SATA 6Gb/s, 2,5-Zoll-Formfaktor, 7 Millimeter Bauhöhe, Trim, Idle Gargabe Collection, Smart, AES 256 Bit Full Disk Encryption, MTBF 1,5 Mio. Stunden SATA 6Gb/s, 2,5-Zoll-Formfaktor, 7 Millimeter Bauhöhe, Trim, Idle Gargabe Collection, Smart, AES 256 Bit Full Disk Encryption, MTBF 1,5 Mio. Stunden

Die Pro kann also beinahe so schnell schreiben wie lesen: ca. 500 MB/s. Die Basic schafft nur etwa zwei Drittel. Diese Werte können aber nur mit einem SATA-III Anschluss mit 6 Gb/s erzielt werden. Mein MacBook hat aber nur einen SATA-II-Port mit 3 Gb/s. Im optimalen Fall stünden mir also eh nur 375 MB/s zur Verfügung. Generell ist es aber kein Problem, eine SATA-III-Festplatte an einen SATA-II-Port zu hängen. Die Geschwindigkeit wird gedrosselt und gut ist. Als ich dann Freitag bei Cyberport vorm Regal stand und mich der Mitarbeiter statt mit einem „Hallo“ gleich mit „SSD?“ begrüßt hat, wollte ich nicht länger warten und habe „Ja!“ gesagt. Die 840 Basic in der 250 GB-Variante für 170 € sollte reichen, die 60 € Unterschied zur Pro habe ich mir gespart.

Zuhause angekommen die SSD in ein externes SATA-Gehäuse geschraubt und via USB an das MacBook gehangen (FireWire ist dem MacBook damals ja nicht mehr vergönnt gewesen). Mit dem wirklich zu empfehlenden Programm Carbon Copy Cloner habe ich dann eine exakte Kopie meiner verbauten Festplatte auf der SSD angelegt. Bei ca. 190 GB habe ich nicht gedacht, dass er schon nach 4,5 Stunden fertig sei – war aber so. Dann also Rechner aus machen und umbauen. Dieses Video hat mir vorher schon einmal einen Überblick verschafft:


Direktlink

Torx-SchraubendreherEs sind also nur die 8 Schrauben der Verkleidung und die zwei, welche die Festplatte festhalten. Dann etwas vorsichtig das Kabel abziehen und die vier Schrauben an den Seiten der HDD an die SSD bringen. Und hier wurde ich mal wieder mit den Apple-typischen Torx-Schrauben (siehe Schraubendreher auf dem Foto) konfrontiert. Ich hatte es vorher zwar nicht gelesen, aber irgendwie schon vermutet. Wenn die Platte schon mal ab war, konnte ich gleich noch die paar Staubflocken entfernen, die in dem knapp konzipierten Innenleben Platz haben und alles wieder zusammenschrauben.

Erster Eindruck

Anschalten. Hätte sich das DVD-Laufwerk nicht gemeldet, ich hätte nicht gehört, ob das MacBook an ist – eine Festplatte lief ja nicht mehr an. Bootete zügig aber nicht weltbewegend, den Boot-Screen sieht man als Mac-Anwender aber eh nicht sehr oft (ich zumindest nicht). Mein Mac kennt eigentlich nur die Zustände „an“ und „zugeklappt“. Einmal hochgefahren war alles auffällig unauffällig. Das Klonen der Festplatte scheint sehr gut geklappt zu haben. Dropbox wollte von mir den Nutzernamen und das Passwort wissen und das Photoshop-Plugin Noiseware musste ich neu installieren (schätze, weil ich der Festplatte einen anderen Namen gegeben habe), aber sonst war alles beim alten. Nur schneller. Und das merkt man besonders bei Programmen, die man vorher schon mit schlechtem Gefühl geöffnet hat: iTunes, iPhoto, InDesign, … Und auch das Schließen geht fix. Das Aktualisieren der iPhoto Bibliothek (bei mir mit 20.000 Fotos) hat bisher schon einige Minuten gedauert – jetzt ist alles in zehn Sekunden Geschichte. Ich habe den Abend aus purem Vergnügen eine Kopie eines Urlaubsfilms gleich mehrfach dupliziert, nur um mich an den rennenden Fortschrittsbalken zu erfreuen. Ich kann den Schritt hin zu einer SSD also nur empfehlen. Neben ungenügend Arbeitsspeicher ist die Festplatte der Flaschenhals bei einem Computer. Und die Preisentwicklung macht den Umstieg auch für den kleineren Geldbeutel möglich.

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FKK: zu viel nackte Haut

Veröffentlicht am 18. Januar 2013 | in der Kategorie Aus meinem Leben | Tags: ,

Zugegeben, draußen sind Minusgrade und in dieser Jahreszeit wird wohl kaum jemand auf die Idee kommen, sich nackich zu machen und in den See zu springen. Olli Schulz hat gestern bei der vorletzten Folge neoParadise das Format genutzt, um seinen Senf zum Thema FKK loszuwerden (Video unten). Ich kann ihm nur zustimmen.

Letzten Sommer gab es ja vereinzelt Tage, an denen wirklich Sommer war. Wenn man in der Stadt mal kurz abkühlen will, hat man zwei Möglichkeiten: Dusche oder Schwimmbad. Dusche ist nur kurz schön, dann sitzt man wieder in der Dachgeschosswohnung mit Ausrichtung nach Süden und brutzelt vor sich hin. Und von Schwimmbädern bin ich absolut kein Fan. Viel zu viele Menschen auf viel zu engem Raum, durch Pommesbude angelockte Wespen … Nein!

Also im Netz schnell einen Naturtümpel rausgesucht, Sachen gepackt und hin. Durch die öffentlichen Verkehrsmitteln gut angebunden fiel die Wahl auf die Kiesgrube Leuben im Osten von Dresden. Trotz direkter Nähe zum Plattenbau hat man nach wenigen Minuten durch Meterhohe Brennnesselfelder (Wege natürlich frei) seine Ruhe. Wir waren nicht allein, wurden aber auch nicht ertrampelt. Das mit der Ruhe müsste ich vielleicht etwas einschränken, da auf dem See eine Wakeboard-Anlage betrieben wird, aber da hat man noch gleich Unterhaltung, wenn man sich von der Sonne garen lässt.

Um zum Thema zu kommen: wir hatten nicht gelesen, dass das ein „Gemischtstrand“ ist, also mit und ohne Badehose. Ich hätte ja auch kein Problem damit, wenn die Verfechter des textillosen Badens wie jeder andere Besucher des Sees auf seiner Decke liegen würde. Das machen die aber nicht. Vielleicht ist es euch ja auch schon mal in ähnlichen Situationen (Sauna?) aufgefallen: Diese Leuten zeigen sich gern und scheinen einen auch noch damit provozieren zu wollen. Sie liegen nicht normal auf der Decke, nein, sie liegen breitbeinig. Oder stehen in sehr kurzem Abstand vor deiner Decke und halten dir ihren vermeintlichen Stolz direkt ins Gesicht. Stundenlang.

Dazu kommt der Fakt, dass der Altersdurchschnitt dieser Gemeinde unaufhaltsam steigt. Ausnahmen … Regel, ihr wisst schon – es gab auch junge Nackte. Aber objektiv betrachtet können sich die meisten ihre provokante Freizügigkeit gar nicht erlauben. Wer will diese Faltengebirge sehen? In diesem Thema bin ich wohl wenig DDR-Bürger. In ein paar Monaten muss ich mir einen neuen Badesee suchen, mit Stoff und ohne Wespen.

Bodo Wartke: Liebesliedgenerator

Veröffentlicht am 17. Januar 2013 | in der Kategorie Musik, Netzfundstück | Tags: , ,

Bodo Wartke | Foto: Nele MartensenBodo Wartke | Foto: Nele Martensen

Es ist ja bald wieder soweit: in vier Wochen (14. Februar) wird der von Blumenläden, Juwelieren und Pralinenherstellern eingeführte ungesetzliche Feiertag wieder für viel Kitsch und ausgebuchte Restaurants sorgen. Wer seiner Liebsten dann einmal im Jahr wieder einmal sagen möchte, wie sehr er sie liebt, dafür aber nicht die richtigen Worte findet, sollte sich einmal Bodo Wartkes „Liebeslied“ anhören.

Liebesliedgenerator

Angefangen mit unterschiedlichen Sprachen, hat er dieses Lied immer mehr erweitert und auch Dialekte hinzugefügt. Jetzt kann man sich (bei installiertem Flash-Player) in einem Liebesliedgenerator diese Sprachen oder Dialekte mischen und eine eigene Version erstellen und diese dann als mp3 herunterladen oder per E-Mail verschicken.

Zum Liebesliedgenerator

via Wihel