Robert-Haller.de

robert-haller.de

I live in southern Brandenburg and on the Internet, work as Salesforce Admin and #trailblazer

Salesforce Service/Sales Cloud
Salesforce Marketing Cloud
Salesforce Experience Cloud
Salesforce Triple Star Ranger on Trailhead

Robert-Haller.de

robert-haller.de

I live in southern Brandenburg and on the Internet, work as Salesforce Admin and #trailblazer

Salesforce Service/Sales Cloud
Salesforce Marketing Cloud
Salesforce Experience Cloud
Salesforce Triple Star Ranger on Trailhead

Blog.

Welche Partei mir wirklich nahesteht

Veröffentlicht am 29. August 2013 | in der Kategorie Mein Senf dazu ... | Tags: , , ,

Welche Partei mir wirklich nahesteht

Der Wahl-O-Mat lässt ließ noch auf sich warten. Gestern hat die Süddeutsche Zeitung ein ähnliches Werkzeug der Meinungsbildung veröffentlicht, bei dem man 35 Thesen mit einem fünfstufigen Spektrum (ich stimme absolut nicht zu – ich stimme absolut zu) für sich einteilen kann. Zusätzlich können einzelne Thesen doppelt gewertet werden.

Nach der Auswertung (Screenshot) kann man sich die Verteilung der Abgeordneten und deren Kommentare anschauen. Bitte ausprobieren:

Welche Partei Ihnen wirklich nahesteht

CDU-Wahl-Programm in leichter Sprache

Veröffentlicht am 28. August 2013 | in der Kategorie Mein Senf dazu ..., Netzfundstück | Tags: , , ,

Wahl-Programm

Wahlprogramme sind ja sehr umfangreich. Es muss ja alles gesagt werden. Gelesen wird das meist aber nicht. Nicht von mir – nicht vom Wähler. Aber nicht, weil es zu umständlich geschrieben ist, sondern weil mir einfach die Zeit fehlt.

Die CDU möchte ihr Wahlprogramm offenbar an eine breite(re) Zielgruppe verteilen und hat es in „Leichte Sprache“ formuliert – Das Wahl-Programm
von CDU und CSU. Für die
Bundes-Tags-Wahl (PDF zum Download). Leichte Sprache zeichnet sich dadurch aus, alle Wortzusammensetzungen gekoppelt zu schreiben (also Wort-Zusammensetzungen) – das gilt übrigens auch für Verben. Sätze benötigen auch kein Subjekt mehr.

Ein Auszug:

6. Mehr Sicherheit und Freiheit

Deutschland soll sicher sein.
Die Leute sollen keine Angst haben.
Sie sollen zu Hause keine Angst haben.
Und auf der Straße.

Mehr Kameras
An manchen Stellen passieren
oft schlimme Sachen.
Zum Beispiel:
– Taschen werden geklaut.
– Leute werden geschlagen.

Wir wollen:
Diese Stellen müssen gefilmt werden.
Mit Kameras.
Die nehmen dann auf,
wenn etwas Schlimmes passiert.

Dann kann die Polizei
den Verbrecher
schneller finden.
Und man kann ihn bestrafen.

Totalüberwachung so „leicht“ und blumig umschrieben, hört sich doch gar nicht mehr so schlimm an. Nicht.

Und noch ein Beispiel zum Thema Steuern (man beachte: es ist das Wahlprogramm der CDU):

Die Steuer ist Geld.
Das muss man an den Staat abgeben.
Damit der Staat wichtige Sachen bezahlen kann.
Zum Beispiel Schulen.
Oder Straßen.

Welche Partei kann man noch wählen?

Veröffentlicht am 25. August 2013 | in der Kategorie Mein Senf dazu ... | Tags: , , , , , , , , , , , ,

Kandidaten-Check

In vier Wochen ist Bundestagswahl – 22. September 2013, wenn man es sich lieber doch noch mal in den Kalender eintragen möchte. Und ich möchte wählen gehen – wirklich! – aber ich weiß echt nicht, wem ich da meine Stimme geben soll. Die einen sind generell nicht wählbar, die anderen haben nur enttäuscht, wiederum andere demontieren sich seit Jahren selbst.

Ich habe letzte Woche mal den Kandidaten-Check gemacht. Die Kandidaten meines Wahlkreises, die das #Neuland Internet schon entdeckt haben, haben sich 24 Thesen gestellt, abgestimmt, ob sie dafür oder dagegen sind und diese Entscheidung auch begründet. Man klickt sich also von Aussage zu Aussage und wägt für sich ab, anschließend kann man schauen, welcher Kandidat der selben Meinung ist und welche nicht und warum. Hier eine Liste der (Nicht)Teilnehmer:

  • Thomas Blümel (SPD)
  • Steffen Große (FREIE WÄHLER)
  • Tilo Kießling (DIE LINKE)
  • Stephan Kühn (GRÜNE)
  • Günter Slave (MLPD)
  • Anna Katharina Vogelgesang (Piratenpartei)
  • Jens Baur (NPD) – nicht beteiligt
  • Matteo Böhme (FDP) – nicht beteiligt
  • Marco Hebestadt (BüSo) – nicht beteiligt
  • Arnold Vaatz (CDU) – nicht beteiligt

Am Ende bekommt man dann angezeigt, mit welchem Kandidaten (und damit evtl. auch mit welcher Partei) man die größte Schnittmenge hat. Persönlich vielleicht etwas erschreckend, aber dann auch schon wieder nicht, denn die Thesen sind alle so allgemein gehalten, dass sich fast alle der sechs Kandidaten aus eine Seite schlagen. Dennoch ein gutes Mittel der politischen Bildung. Am 29. August startet dann auch wieder der Wahl-O-Mat. Den werde ich dann auch noch mal durchlaufen.

Wahlwerbung via Plakatewald

Wenn man sich die Wahlplakate anschaut und die Orte, an denen sie aufgehängt sind, meine ich bestimmte Muster zu erkennen. Auf meinem Arbeitsweg durchfahre ich verschiedenste Stadtteile Dresdens, die ganz spezifisch von den einzelnen Parteien zugeklebt wurden: In der Neustadt rufen die Linken zur Revolution auf. In Pieschen sind irgendwie alle vertreten, die MLPD und die Piraten sind mir da aber besonders aufgefallen. Weiter Richtung Radebeul stehen inhaltslose Plakate der CDU und dann aber auch sehr viel Schund der NPD (siehe unten). In Cotta (Rand-Gorbitz) übrigens ebenso – wen wundert´s da auch? Mehrheitlich sind aber kaum Inhalte auf den Plakaten zu finden, aber wie auch – inhaltlich unterscheiden sich die Wahlprogramme ja kaum. Wie soll man sich da voneinander abgrenzen.

CDU

Wir sind nicht zufrieden wie es grad läuft. Wie was läuft? Alles. Also was machen wir da? Richtig: wir verhelfen der regierenden Partei zu Umfragewerten um 40 %. WTF? Die hohen Werte sind zwar kein Vertrauensbeweis oder Zuspruch dessen, was in den letzten Jahren „erreicht“ worden ist, sondern nur ein Armutszeugnis der anderen Parteien. Aber trotzdem! Ich bitte euch! Jetzt ist die Zeit … bla bla bla. Ich weiß ja. So einfach ist es eben nicht. Eine Alternative unter den „großen Parteien“ gibt es nicht wirklich und wenn man sich für die Tierschutzpartei oder solche Verbände entscheidet, werden die Stimmen unter fünf Prozent unter allen in den Bundestag eingezogenen Parteien verteilt. Am Ende unterstützt man damit sogar wieder die CDU und verhilft ihr zur absoluten Mehrheit. Nicht auszudenken …

Hier eine Analyse des Wahlwerbespots von Angela Merkel:


Direktlink via Kraftfuttermischwerk

SPD

Die größte Oppositionspartei – also die, die alles anders machen wollen – besser und so. Aber wie? Finanzmärkte müssten reguliert werden. Wie genau? Keine Aussage. Und die Plakatwerbung will uns was sagen? „WIR“ Dazu noch abgedroschene Sprüche wie „Für bezahlbare Mieten“. Ja gern. Nur wie? Enteignung? Wie kann man einem Wohnungseigentümer vorschreiben, wie viel er für seine Wohnung verlangen darf? Wenn sie nur mit dem Finger auf andere zeigen können, „die Angie war böse“ heulen und nicht wissen, wie es besser geht, dann sollten sie sich lieber eingraben.

Bündis 90 / Die Grünen

„Saubere Energie, Wohlstand statt Wachstum, gerechtere Löhne, Abschaffung der Zweiklassenmedizin, Kitas statt Betreuungsgeld, Keine Waffen für Diktatoren, Gemeinsam gegen Rechts“. Ja klar, mit diesen Wahlkampfsprüchen kann ich mich durchaus identifizieren. Wenn da nur nicht immer dieser Öko-Dunst mitschweben würde. Vielleicht eine Partei, die ich mir vorstellen könnte zu wählen, trotz dieser Frauenquote-Idee.

Die Linke

Mit Herrn Gysi haben die Linken aus meiner Sich ja ein absolut sympatisches Aushängeschild. Viele Ansichten teile ich auch mit dieser Partei. Und die Welt wäre sicherlich total schön, bunt und würde überall nach Blumen duften, … aber wie der Weg dahin umgesetzt und finanziert, scheint auch keiner zu wissen. Und dann noch dieses Plakat „Der Osten wählt rot. Klar!“ Was soll das?

AfD

Eine „Alternative für Deutschland“ ist diese Partei wahrlich nicht. Ich finde sie sogar noch gefährlicher, als die auf Fleischmützen abzielende NPD. Wie kann man mit so einem Wahlprogramm prognostiziert in den Deutschen Bundestag einziehen? Dass auch andere das so sehen, wird zum Beispiel in diesem Artikel der faz vom 24.08.2013 klar: AfD – Göttinger Wirrwarr. Dass daraufhin die Vermutungen, der Angriff der Wahlkampfveranstaltung vergangenen Samstag in Bremen könnte auch inszeniert worden sein, um die angebliche Opferrolle zu verfestigen.

Piratenpartei

Ach ja, was soll man da noch sagen. Vor vier Jahren hatten wir alle Hoffnung. Nicht unbedingt, dass die Piraten sofort in den Bundestag einzögen, aber immerhin, dass sie sich bis zu diesem Jahr organisieren und ihren (anderen) Weg professioneller bestreiten. Aber es ist passiert, was kommen musste, wenn man jedem Deppen die Möglichkeit gibt seinen Mund aufzumachen: Streitigkeiten, Missverständnisse und Resignation. Das beste Wahlplakat, was ich in diesem Jahr gesehen habe zeigt Christopher Lauer, Mitglied im Berliner Abgeordnetenhaus und ehem. Fraktionsvorsitzender – bleich, ausdruckslos, fertig. Darüber folgender Satz: „Entschuldigt, wir hatten es und auch einfacher vorgestellt. ‚Aber das heißt nicht, dass wir aufgeben‘ Piraten wählen“. Diese Einsicht allein macht diese Partei aber noch lange nicht wählbar – leider.

NPD

Der Vollständigkeit halber und wegen ihrer Plakatwerbung hier erwähnt. Mit Sprüchen wie „Natürlich Deutsch“ (abgebildet ein kleines blondes Mädchen, dass sich in 15 Jahren entweder mit Gewissensbissen von einer Depression in die nächste stürzen wird oder mit teilrasiertem Schädel stolz auf diese Jugendsünde ist) oder „Maria statt Scharia“ verstecken sie ihre Ziele scheinbar immer weniger. In den Landtag hat es dieser Haufen ja geschafft, bundesweit hoffentlich nicht.


Zusammengefasst bleibt nur zu sagen: geht wählen. Ich werde es auch tun. Wen? Das weiß ich noch nicht.


Ich merke grad, ich hab die FDP in meiner Auflistung komplett vergessen =), aber was muss man zu denen noch groß sagen, bei solchen Kampagnen: LINUS wählen! #YOLO

„Ich wär so gerne ein Hipster …“

Veröffentlicht am 07. August 2013 | in der Kategorie Netzfundstück | Tags: , , ,

Mir wird das ja gerne mal nachgesagt … aber ganz so ist es ja nicht =P.


Direktlink via NSFW

Heute ist mein letzter Tag

Veröffentlicht am 31. Juli 2013 | in der Kategorie Aus meinem Leben | Tags: , , , , ,

Heute ist mein letzter Arbeitstag bei der Lokalnachrichten Verlagsgesellschaft mbH – wenn überhaupt, dann eher als „Oberlausitzer Kurier“ oder noch weiter östlich als „Niederschlesischer Kurier“ und im Internet vielleicht als Alles-Lausitz.de bekannt.

Ich habe nach meinem erfolgreich abgebrochenen Medieninformatikstudium hier die Ausbildung zum Mediengestalter Digital & Print absolviert und weitere drei Jahre als solcher gearbeitet. In den letzten drei Jahren allerdings als Pendler … jeden Tag mindestens drei Stunden Arbeitsweg, den sich die Deutsche Bahn auch über 2.000 € im Jahr bezahlen lässt. Diese beiden Punkte (Zeit und Geld) waren es zwar vorrangig, weshalb ich mich Ende letzten Jahres mehr und mehr auf die Suche begeben habe in der Nähe von Dresden einen neuen Job zu finden, aber auch der innere Drang, mich weiter zu entwickeln – etwas neues kennen zu lernen. Dabei hatte ich oft genug Auszüge der Rede von Steve Jobs vor den Stanford-Absolventen im Jahre 2005 im Ohr:

You’ve got to find what you love.

Du musst herausfinden, was du liebst. Das gilt für deine Arbeit genauso wie für deine Geliebten. Deine Arbeit macht einen Großteil deines Lebens aus, und der einzige Weg, um wirklich glücklich zu sein, ist die Sachen zu machen, die du für großartig hältst. Wenn du es noch nicht gefunden hast, halt die Augen auf. Hör nicht auf zu suchen. Wie mit allen Angelegenheiten des Herzens wirst du schon merken, wenn du fündig wirst. Und wie mit allen großartigen Beziehungen läuft es mit den Jahren besser und besser. Also halte die Augen offen, hör niemals auf zu suchen.

Stay hungry. Stay foolish.

Deine Zeit ist begrenzt, also verschwende sie nicht, indem du anderer Leute Leben lebst. Geh nicht dem Dogma in die Falle – was nichts anderes ist, als sein Leben so zu führen, wie andere es sich vorstellen. Lass den Lärm anderer Leute Meinungen nicht deine eigene innere Stimme ertränken. Und am wichtigsten: Hab Mut, deinem Herzen und deiner Intuition zu folgen. Irgendwie wissen sie bereits, was du wirklich willst. Alles andere ist sekundär.

Morgen ist mein erster Tag bei unitedprint.com SE. Ich bereichere dort (so hoffe ich zumindest) die Online-Marketing Abteilung. Und da Berufe heute nicht mehr einfach nur „Computerhorst“ heißen, bin ich ab morgen „E-Mail-Marketing Specialist“. Hört, hört. Damit ist meine Arbeitsstelle zwar immer noch nicht direkt vor der Haustür, aber durch das Jobticket und dadurch dass Radebeul ja als Vorort von Dresden (ob die das dort gern hören?) auch mit dem Rad zu erreichen ist, kann ich damit ganz gut leben, denke ich.


Direktlink

Transkript der gesamten Rede

Überwachungsstaat – Was ist das?

Veröffentlicht am 29. Juli 2013 | in der Kategorie Netzfundstück | Tags: , , , , ,

Ich wollte ja hier eigentlich nichts über die ganze Snowden/Pirsm/Tempora/Abhör-Geschichte schreiben. Nicht dass es mich nicht interessieren würde oder ich dazu keine Meinung hätte – ganz im Gegenteil. Aber da gibt es genug andere gute Quellen, die ich im Zweifelsfall nur zitieren würde. Nur so viel: Natürlich schreibe ich das Netz voll mit mehr oder minder privaten Belanglosigkeiten. Aber das entscheide ich. Ich möchte wissen, welche Informationen von der Öffentlichkeit einsehbar ist und von jedem Paul und seinem Kumpel gelesen werden kann. Und ich möchte nicht, dass Nachrichten, die ich im Privaten verfasse einmal von vorn bis hinten durchgescannt werden. Wir schreiben ja auch mit Umschlägen verschlossene Briefe und keine Postkarten (wenn wir noch schreiben).

Das folgende Video von manniac wollte ich hier aber niemandem vorenthalten:


Direktlink via @leitmedium

Plakatwerbung: Isch ´ab misch indisch verliebt

Veröffentlicht am 19. Juli 2013 | in der Kategorie Aus meinem Leben, Mein Senf dazu ... | Tags: , , ,

Der Lieferservice Lieferando fällt derzeit mit einer schönen Plakatkampagne in Dresden auf. Vereinzelt habe ich immer mal wieder eines dieser Plakate auf meinen Wegen durch die Stadt gesehen, aber erst heute früh habe ich auf dem Weg zum Zug auf dem Dammweg alle drei nebeneinander gesehen und unten stehende Fotos gemacht.

Der Slogan „Hier wird Essen bestellt“ bezieht sich in erster Linie natürlich auf den Service – die Website oder die App. Durch die Sprüche in Mundart wird „Hier“ allerdings auf eine zweite Metaebene gehoben.

lieferando - Pizza, Burger, Sushi, Pasta, Salate, Essen bestellen - Christoph Gerber
Windows Phone

Ausprobiert habe ich Lieferando bis jetzt noch nicht, sondern nur den direkten Konkurrenten Lieferheld. Beide verfolgen das selbe Geschäftsmodell und haben sich in der Vergangenheit schon das ein oder andere Gefecht geliefert (siehe hier).

Funktioniert also ähnlich: Man bekommt nach Eingabe seiner Postleitzahl/Adresse oder Registrierung eine Liste der kooperierenden Lieferdienste angezeigt, wickelt auch dort gleich die komplette Bestellung ab und bekommt auch gleich die Möglichkeit geboten, die Bestellung online zu bezahlen. Genau DAS ist der Riesenvorteil: auch ohne Bargeld Zuhause zu haben, kann man sich Essen liefern lassen. Man muss also gar nicht mehr das Haus verlassen – Sozialarmut, juchu! Aber mal ohne Mist: das ist wirklich bequem. Man kann ggf. sogar noch von unterwegs über das Smartphone bestellen und muss keinen Umweg zu einem Bankautomaten machen.

Warum machen die Lieferdienste da mit? Natürlich bekommen Lieferando bzw. Lieferheld Provision pro Bestellung. Und dabei kosten die Gerichte für den Kunden nicht mehr, als wenn er sie direkt bestellte. Der Imbiss oder die Gaststätte machen also Miese im Vergleich zur direkten Bestellung. Aber bevor jetzt schon gleich wieder einer aufschreit, dass hier jemand ausgebeutet wird:

  • Der zeitliche Aufwand einer Bestellungsannahme am Telefon ist nicht zu unterschätzen. Diese Zeit kann effizienter in der Küche verbracht werden.
  • Durch die Möglichkeit, das Essen und den Lieferservice nach jeder Bestellung zu bewerten, hat der Gastronom die Möglichkeit, sich mit seinen Konkurrenten zu messen.
  • „Heute mal was anderes?“ Genau dabei hilft die Auflistung auch: auch bisher unbekannte Einrichtungen können beim Stöbern entdeckt werden und Kunden „abgreifen“. Die großen Franchise-Platzhirsche machen m. E. nur der Vollständigkeit halber mit.

Der wirklich Leid tragende könnte vielleicht nur der Lieferjunge sein, da er bei elektronischer Bezahlung und ohne Bargeld im Haus auch kein Trinkgeld bekommt.

Probiert doch Lieferheld oder Lieferando auch mal aus und schreibt eure Erfahrungen als Kommentar hier mit dazu. Ich würde mich freuen.

Lieferando: indisch verliebt

Lieferando: Penne

Lieferando: Gnocchi

Rezept: Marmor-Muffins mit Toffee-Füllung

Veröffentlicht am 12. Juli 2013 | in der Kategorie Aus meinem Leben | Tags: , , ,

Letzte Woche haben mich meine Eltern besucht und wir haben das gute Wetter genutzt und ein kleines Picknick an den Elbwiesen veranstaltet. Da Muffins gut zu transportieren und auch für meinen kleinen Neffen gut zu handhaben sind, habe ich mich gegen einen konventionellen Kuchen und für die kleinen Leckerbissen entschieden. Auf schnöde Muffins mit „nur Teig“ hatte ich aber keine Lust – die Gefahr, dass die dann zu trocken werden, ist mir zu groß. Bei fruchtigen Füllungen hatte ich schon ein paar mal das gegenteilige Ergebnis: auseinander fallende Pampe. Aber ich mag Schoko! Und in der iPad-App „Kochrezepte.de – Das mobile Kochbuch“ habe ich folgendes Rezept gefunden:

Marmor-Muffins mit Toffee-Füllung

Zutaten (für 18 Stück – bei mir sind es dann 22 geworden):

18 Stück
250 g
2 Prisen
160 g
2 Packungen
4
500 g
1 EL
250 ml
4 EL

Toffees
Butter, flüssig
Salz
Zucker
Vanillezucker
Eier
Mehl
Backpulver
Milch
Backkakao

Zubereitung:

  • Butter, Zucker, Salz und Vanillezucker mit dem Mixer schaumig rühren, bis sich der Zucker gelöst hat.
  • Die Eier nach und nach unterrühren.
  • Mehl mit Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch unter den Teig rühren.
  • Vom Teig etwa 1/3 abteilen in eine zweite Schüssel geben und das Kakaopulver einrühren.
  • Den hellen Teig auf die Muffinförmchen verteilen, den dunklen Teig oben darauf geben und mit einem Holzspieß die Teige schlierenartig verrühren.
  • Jeweils einen Toffee tief in jeden Muffin stecken und „den Krater“ wieder verschließen.
  • Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Im Backofen ca. 30 Minuten backen.
Muffins vor dem Backen
Muffins nach dem Backen

Bei dem ersten Blech habe ich die Toffees nicht tief genug in den Teig gesteckt, so dass sie im Ofen leicht geschmolzen und dann wie in einem Vulkan empor gestiegen sind. Das Resultat war nicht so gut, wie bei den anderen. Also wirklich darauf achten, dass das Loch wieder gut verschlossen wird. Lecker waren aber alle!

Im September sind es sechs Jahre

Veröffentlicht am 07. Juli 2013 | in der Kategorie Aus meinem Leben | Tags: , , , ,

Vor sechs Jahren suchte ich gerade eine Ausbildungsstelle als Mediengestalter in Dresden oder Bautzen. In Dresden wohnte ich zu dieser Zeit zwei Jahre für mein (dann abgebrochenes) Studium der Medieninformatik, ich habe die schönen Seiten der Stadt also schon etwas kennenlernen dürfen und wäre nicht traurig gewesen, weiterhin dort bleiben zu können. Finanziell wäre dieser zweite Bildungsweg allerdings nicht so einfach geworden. So war es ganz gut, dass ich in Bautzen bei der Lokalnachrichten Verlagsgesellschatf mbH – beim Oberlausitzer Kurier – eine Stelle bekam. Sie war nicht ausgeschrieben gewesen, ich habe mich initiativ beworben und war dann auch der erste Azubi des Verlags. Im ersten Gespräch betonte mein Chef die Unterschiede zur Agenturarbeit. Die Hauptaufgabe sei der Anzeigensatz und ich sollte mir keine zu schönen Illusionen davon machen. Nicht, dass es mir langweilig würde.

Das wurde es eigentlich auch über die letzten Jahre kaum. Ich bekam die Ausbildungsstelle und zog wieder zu meinen Eltern in mein altes Kinderzimmer. Aller X Wochen fuhr ich dann täglich ein/zwei Wochen früh mit dem Zug nach Dresden zur Berufsschule. Eingewöhnung in mein Pendlerdasein. Nach drei Jahren Ausbildungszeit wurde mir eine Übernahme angeboten, die ich dankend annahm. Ich zog bei meinen Eltern aus und mit meiner damaligen Freundin zusammen nach Dresden. Sie studierte da und es ist einfach die interessantere und (für mich auch) schönere Stadt. Also hieß es jetzt täglich drei Stunden Arbeitsweg und über 2.000 € pro Jahr für die Bahn zurücklegen. Beides für sich schon auf Dauer nicht gerade wünschenswerte Faktoren – in Summe aber immer belastender.

Mein Aufgabenfeld wuchs Stück für Stück und der Anzeigensatz rückte immer mehr in den Hintergrund. Ich entwarf kleinere Websites und übernahm auch deren Umsetzung. Wenn irgendwo ein PC konfuse Fehlermeldungen auswarf (und das machen PCs ja nicht zu selten) klingelte mein Telefon. Seit Facebook aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken ist, sorgte ich dafür, dass die Texte unserer Redakteure nicht nur von meinen Kollegen und mir in das CMS gefeuert werden, sondern auch in sozialen Netzwerken auftauchen.

Es war auch nicht das Tätigkeitsfeld, was mich dazu trieb, nach ausgeschriebenen Stellen in der Nähe Ausschau zu halten. Es war vielmehr die Entfernung zu Dresden und die damit verbundene Verschwendung von Lebenszeit und deren Kosten. Eine gewisse Umorientierung reizte mich dennoch unterbewusst. Und da der Stellenmarkt in Dresden abgesehen von Programmierern nicht so viel her gibt – ich wollte mich ja auch verbessern – wagte ich auch etwas den Blick über den Tellerrand. Und dort sah ich eine Ausschreibung als „E-Mail-Marketing Specialist“. Ich bewarb mich und dann ging alles sehr schnell. Jetzt genieße ich gerade meinen Resturlaub, zähle die letzten Arbeitstage rückwärts (13!) und übergebe Stück für Stück meinen Aufgabenbereich an meine zukünftigen Exkollegen. Ab 1. August muss ich mir jede Menge neuer Namen merken. Wohin mein neuer Arbeitsweg künftig führt und was mich da erwartet, wird hier noch zu lesen sein.

Im September sind wären es sechs Jahre geworden.

Intro der Apple WWDC 2013

Veröffentlicht am 13. Juni 2013 | in der Kategorie Apple | Tags: , , ,

… so schön schlicht.

If everyone is busy making everything, how can anyone perfect anything? We start to confuse convenience with joy, abundance with choice. Designing something requires focus. The first thing we ask: What do we want people to feel? Delight. Surprise. Love. Connection. Then we craft around our intention. It takes time. There are a thousand no’s for every yes. We simplify. We perfect. We start over, until everything we touch enhances every life it touches. Only then do we sign our work. – Designed by Apple in California.


Ditrektlink